Da war die Suppe am Ende wohl zu dünn: Die Staatsanwaltschaft Wien stellte nun auch das letzte Ermittlungsverfahren gegen den vietnamesisch-stämmigen Promi-Wirt Martin Ho ein.
Ermittelt wurde gegen den Gastro-Unternehmer – der sich derzeit in Dubai ein zweites Standbein aufzubauen versucht – wegen des Verdachts der betrügerischen Krida. Ein Masseverwalter hatte im Herbst 2023 eine Anzeige wegen Benachteiligung von Gläubigerinteressen eingebracht. Auch die Arbeiterkammer zeigte den umstrittenen Unternehmer wegen angeblicher Ungereimtheiten rund um offene Lohnforderungen an und lieferte sich anschließend eine mediale Auseinandersetzung mit Ho.
Der kann jetzt aufatmen, da nichts davon an ihm hängenblieb. "Augenscheinlich wurde das Rechtssystem genutzt, um Ho allein durch das Einbringen einer Anzeige zu diskreditieren und die mediale Berichterstattung gezielt für politische Interessen zu instrumentalisieren", heißt es in einer Aussendung aus seinem Umfeld: Das Ermittlungsverfahren habe unter anderem durch Gutachten zu Kosten im hohen sechsstelligen Bereich geführt, die durch die öffentliche Hand getragen werden.
Fix ist auch, dass derzeit keine weiteren Ermittlungen gegen Ho oder sein geschäftliches Umfeld laufen. Sein Anwalt Nikolaus Rast ärgert sich und holt zum Gegenschlag gegen alle Kritiker aus. "Die Vorwürfe gegen Martin Ho waren zu jedem Zeitpunkt unbegründet. Er hat sich als Unternehmer nichts zuschulden kommen lassen. Das ist durch die Einstellung der Ermittlungen nun klar bestätigt."