Olympia 2026 erstreckt sich über ganz Norditalien. Die Eis-Bewerbe steigen in Mailand, die Alpin-Rennen der Frauen, Curling und die Eiskanal-Bewerbe gehen in Cortina über die Bühne, Biathlon steigt in Antholz, die Nordischen sind in Val di Fiemme und die Freestyle-Bewerbe gehen in Livigno über die Bühne. Etwas abseits davon liegt Bormio: im Weltcup-Ort wird auf der berüchtigten Stelvio um Gold, Silber und Bronze gefahren. Dabei ist freilich auch eine ORF-Delegation. Die dürfte es bei der Hotelwahl allerdings nicht sonderlich gut erwischt haben.
Das erzählte zumindest ORF-Experte Hans Knauß dem Schweizer "Blick". Am Montag feierte der Steirer nämlich seinen 55. Geburtstag. Nach Feiern im Hotel war ihm aber nicht zumute. "Ich bin ziemlich spät am Abend zurückgekehrt, weil ich mir an meinem Geburtstag keinen Fußpilz auflesen wollte", erzählte Knauß.
Was der Ex-Weltcup-Läufer mit etwas Augenzwinkern erzählte, hat aber einen wahren Kern. Denn die Unterkunft der ORF-Delegation soll sich demnach als Absteige entpuppt haben. "Als ich in unserem Appartment-Haus eingecheckt habe, hat mir die Chefin mitgeteilt, dass sie mir ein Zimmer reserviert hätte, in dem es ein bisschen stinken würde", erzählte Knauß.
"Dann", so schilderte der nun 55-Jährige weiter, hätte die Chefin des Hauses ihm "einen Duftspray mit auf den Weg gegeben." Erst habe Knauß an einen schlechten Scherz gedacht. Beim Öffnen der Zimmertüre wurde ihm aber gleich anders. "Nicht nur der Geruch in diesem Raum war sehr eklig. Als ich erstmals den Wasserhahn bedient habe, ist eine rostige Brühe herausgekommen", so der Schladminger, der sich tatsächlich überlegte, wieder abzureisen und die Rennen aus dem ORF-Zentrum in Wien zu kommentieren.
Ausgerechnet an seinem Geburtstag sei Knauß´ Zimmer nun "odentlich gereinigt" worden, "der Duft hat sich stark verbessert. Für mich ist es fast ein bisschen ungewohnt, dass es nicht mehr stinkt, wenn ich am Morgen aufwache", schmunzelte der ORF-Experte.