Nach Messerattacke

Königshaus am Ende: Marius droht jetzt Psychiatrie

Eigentlich hätte am Dienstag um 9.30 Uhr alles beginnen sollen. Doch ob Marius Borg Høiby (29) tatsächlich vor Gericht erscheinen wird, ist fraglich.
Newsdesk Heute
02.02.2026, 15:57
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Nach der Festnahme von Marius Borg Høiby deutet vieles darauf hin, dass der Prozess kurzfristig verschoben werden könnte. Der Grund: Es steht im Raum, dass Marius nicht in Untersuchungshaft, sondern in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wird.

Wie norwegische Behörden am Montag in Oslo bestätigten, wurde Høiby am Sonntagabend erneut in Gewahrsam genommen – diesmal wegen neuer schwerer Vorwürfe. Im Raum stehen laut Polizei mutmaßliche Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer sowie ein Verstoß gegen ein bestehendes Kontaktverbot.

Gegenüber der norwegischen Zeitung VG bestätigte die Polizei, dass es am Wochenende tatsächlich zu einer Messer-Attacke gekommen sein soll. Besonders brisant: Marius soll in den vergangenen Wochen wiederholt Kontakt zu einem mutmaßlichen Opfer aufgenommen haben, obwohl ihm dies ausdrücklich untersagt worden war.

Wiederholungsgefahr – U-Haft beantragt

Aufgrund der akuten Wiederholungsgefahr hat die Staatsanwaltschaft nun Untersuchungshaft beantragt. Sollte ein Richter dem Antrag stattgeben, müsste Marius bis zu vier Wochen in U-Haft verbringen. Doch genau hier kommt die nächste Wendung ins Spiel.

Parallel wird laut Medienberichten geprüft, ob Marius in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wird. Sollte dieser Schritt erfolgen, könnte der für Dienstag angesetzte Prozess gar nicht starten – eine Verschiebung wäre dann kaum zu vermeiden.

Welche Entscheidung fällt, soll in den kommenden Stunden geklärt werden.

Marius Borg Høiby ist kein offizielles Mitglied des norwegischen Königshauses, trägt keinen Titel und hat keine royalen Pflichten. Dennoch sorgt jeder neue Vorwurf gegen ihn für enormes Aufsehen – nicht zuletzt, weil seine Mutter eine der bekanntesten Persönlichkeiten des Landes ist.

Vom Palast gibt es bislang kein Statement. Auch hier gilt: Unschuldsvermutung, bis ein Gericht entscheidet.

Ob Marius am Dienstag tatsächlich vor dem Richter erscheint, oder ob sich das Drama hinter verschlossenen Türen fortsetzt, bleibt vorerst offen. Klar ist nur: Norwegen erlebt gerade einen der heikelsten Royal-Skandale seit Jahren.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.02.2026, 16:14, 02.02.2026, 15:57
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