Jetzt wird klar, warum Haftbefehl (40) alle Konzerte absagen musste. Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, soll Anfang Oktober nach massivem Kokainkonsum in akuter Lebensgefahr geschwebt sein. Das berichtet "Bild" unter Berufung auf sein Umfeld.
Demnach soll er über Unwohlsein geklagt haben, nachdem er bis zu 30 Gramm Kokain konsumiert habe. Sein Zustand sei so kritisch gewesen, dass die Ärzte nicht wussten, ob er überlebt. Haftbefehl soll daraufhin ins künstliche Koma versetzt und beatmet worden sein.
Er liegt laut "Bild" nach wie vor auf der Intensivstation einer Klinik in der Schweiz. Mehrere Familienmitglieder sollen bei ihm sein.
Am Sonntag hatte sein Bruder Cem Anhan (35), selbst als Rapper Capo bekannt, die Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt. Sein Bruder befinde sich "unter ärztlicher Aufsicht" und müsse sich voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren. Seinen letzten Auftritt hatte Haftbefehl am 20. September in Frankfurt.
Seine Sucht hat der Offenbacher nie verheimlicht. In der Netflix-Doku "Babo – Die Haftbefehl-Story" sprach er 2025 offen darüber, dass er seit seinem 13. Lebensjahr Kokain nimmt. Auch von einer früheren Überdosis, nach der er wiederbelebt werden musste, erzählte er: "Ich war praktisch tot." Es folgten zahlreiche Entzüge und Rückfälle.
In seinem Podcast mit Ehefrau Nina Anhan gab er Anfang 2026 zu, die Droge habe ihn zeitweise rund 15.000 Euro im Monat gekostet.
Inzwischen soll es ihm etwas besser gehen. Haftbefehl wurde laut dem Bericht aus dem Koma geholt, muss nicht mehr beatmet werden und kann wieder sitzen und gehen. Ein Sprecher der Familie zu "Bild": "Er ist wieder da, er ist auf dem Wege der Besserung. Nun muss man abwarten, was die Ärzte sagen, wie seine Werte sich entwickeln."