Der FC Bayern musste gegen Arsenal ohne Joshua Kimmich auskommen. Nach dem Tod seines Vaters Berthold , genannt Beppo, (57) stand für Trainer Vincent Kompany (40) allerdings nicht der Fußball, sondern die Familie seines Kapitäns im Mittelpunkt.
Kurz vor der Partie sprach Kompany bei DAZN über die Situation: "Das ist natürlich unglücklich, was da jetzt mit Joshua Kimmich und seiner Familie passiert ist. Und das ist für uns die Priorität, dass er sich jetzt wohlfühlt und bei seinen Kindern ist und seiner Frau und seiner Familie."
Sportlich mussten die Bayern den Ausfall ihres Mittelfeldmotors gegen Arsenal auffangen. Kompany weiß, dass andere Spieler Kimmich nicht eins zu eins ersetzen können, sondern andere Qualitäten und Talente mitbringen.
Das gelang den Bayern nur bedingt, trotz einer guten Partie von Harry Kane, in der er ein Tor und einen Assist beisteuerte, kamen die Bayern nicht über ein 2:2 gegen Arsenal hinaus.
Seine Forderung: "Die Jungs müssen jetzt nicht was anderes machen. Einfach mit ihrer eigenen Qualität Vollgas geben und versuchen, diese Ergebnisse zu holen, die wir uns alle wünschen." Für Kimmich rückt Nationalmannschaftskollege Tom Bischof ins Team.