Stocker, Babler & Co.

Krebs-Schock um Marterbauer – so reagiert die Politik

Schock-Nachricht aus der heimischen Politik: Finanzminister Marterbauer (SPÖ) ist an Krebs erkrankt. Kollegen wünschen ihm "viel Kraft".
Newsdesk Heute
13.07.2026, 14:15
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"In Österreich leben deutlich über 400.000 Menschen mit einer Krebsdiagnose. Seit kurzem bin ich einer davon." Mit diesem Satz gab Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Montag bekannt, dass er an Krebs erkrankt ist. Der 61-Jährige wird sich einer Behandlung am Wiener AKH unterziehen, seine Amtsgeschäfte will er trotz Erkrankung weiterführen.

Demnach handle es sich bei seiner Diagnose um ein Lymphom. Laut Marterbauer weise die Erkrankung dank umfangreicher Forschung und dem guten österreichischen Gesundheitssystem sehr gute Heilungschancen auf. Wichtig sei, dass er sofort mit der Therapie beginne, sagte der Finanzminister gegenüber "Heute".

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Therapie ab Montag

Daher werde er ab Montag gegen die Krankheit behandelt. Die Therapie sei für die kommenden drei Monate angesetzt. Marterbauer fühle sich bei seinem Arzt und dem Team "hervorragend aufgehoben und betreut". Gleichzeitig betonte der Minister, dass sich manche seiner Termine durch die Behandlung verschieben könnten. Dennoch könne er seinen Aufgaben weiterhin nachkommen.

Des Weiteren wies Marterbauer darauf hin, dass die Erkrankung eine emotionale Belastung für seine Familie, Freunde und Mitarbeiter bedeute. Daher bat er um einen offenen, aber respektvollen Umgang mit seinem Krebs.

So reagiert die heimische Politik

Nach Bekanntwerden der Diagnose Marterbauers hat sich nun auch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) zu Wort gemeldet. "Lieber Markus, ich wünsche dir viel Kraft, Mut, Zuversicht und vor allem eine schnelle und vollständige Genesung", so der Kanzler. Zudem sicherte Stocker dem Finanzminister die "Unterstützung der gesamten Bundesregierung" zu.

Diesen Worten schloss sich auch Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) an. Auch er wünschte seinem Parteikollegen "viel Kraft und Zuversicht für die kommenden Wochen". Laut Babler solle sich Marterbauer gut um sich kümmern und bald wieder gesund werden.

Auch zu Wort gemeldet hat sich Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ). Sie habe die Diagnose Marterbauers "sehr berührt". Die Ministerin wünschte ihrem Kollegen eine "rasche Genesung". Er könne "auf ein gutes Gesundheitssystem bauen".

Unter einem Instagram-Beitrag von "Heute" zu der Krankheit des Finanzministers richtete ihm auch Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) ihre Genesungswünsche aus. Sie wünschte Marterbauer "viel Kraft für die kommende Zeit".

Genesungswünsche der Opposition

Aber auch abseits der Regierungsbank zeigten sich viele Politiker betroffen. Im Namen der Grünen wünschte Parteichefin Leonore Gewessler Marterbauer eine "rasche und vollständige Genesung". Ihre Gedanken seien bei ihm und seinen Liebsten.

FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigte sich "betroffen". "Ich kenne Markus Marterbauer nur aus dem politischen Betrieb. Dort waren und sind wir oft nicht einer Meinung. Eines wünsche ich ihm aber aus tiefstem Herzen: Möge er in den nächsten Wochen viel Kraft und Zuversicht haben, um den Krebs erfolgreich zu besiegen", so der freiheitliche Parteichef: "Ich drücke ihm alle Daumen."

Bundespräsident spricht von "Mut"

Bewegt zeigte sich auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Ihm zufolge habe Marterbauer mit dem Statement zu seiner Erkrankung darauf hingewiesen, dass viele Österreicher an Krebs leiden.

"Diese Transparenz erfordert viel Mut - ein starkes Zeichen für Betroffene. Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Bundesminister, viel Kraft, Zuversicht und gute Genesung", so Van der Bellen in einer Stellungnahme via X.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 13.07.2026, 16:28, 13.07.2026, 14:15
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