Nach seinem (für ihn) überraschenden Sieg beim österreichischen ESC-Vorentscheid "Vienna Calling" steht Cosmó (bürgerlich: Benjamin Gedeon) aktuell im grellen Rampenlicht – und im Zentrum einer heftigen Hass- und Kritikwelle im Netz. Bei "Guten Morgen Österreich" sprach der 19-Jährige mit Moderatorin Eva Pölzl offen über die überwältigenden letzten Tage.
Viel Zeit den Sieg zu verarbeiten hatte er bis jetzt nicht: "Ich war so überrascht, dass ich total unvorbereitet war für alles, was danach kommt," erzählte er im Studio. Womit er wahrscheinlich auch nicht gerechnet hat: Hasskommentare, die ihm nach seinem Triumph in den sozialen Netzwerken entgegenschlugen.
Unterstützung erhielt er rasch von prominenter Seite – etwa von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann oder ESC-Scout Eberhard Forcher, die öffentlich zu mehr Fairness und weniger Online-Hass aufriefen. Jetzt meldete sich im Cosmó im Gespräch mit Pölzl selbst zu Wort und macht klar: Die Freude über das Ticket zum Eurovision Song Contest wird von den Negativ-Nachrichten nicht überschattet.
"Natürlich wäre es super, wenn der Ton ein bisschen besser wäre," so der 19-Jährige Sänger. Doch zu den negativen Kommentaren äußerte er sich erstaunlich gelassen: "Ich finde, jeder sollte seine Meinung bilden." Seine persönliche Realität seit dem Sieg hat ohnehin anders ausgesehen: "Um ehrlich zu sein, ich kriege das gar nicht so mit. Wir waren in Innsbruck, haben so liebe Menschen kennengelernt, die haben alle so liebe Sachen gesagt."
Die vergangenen Tage beschreibt der ESC-Hoffnungsträger deshalb vor allem mit einem vorherrschenden Gefühl: "Ich war die letzten Tage überglücklich."