Laut Geheimdienst-Bericht

Kriegskosten explodieren – Loch in Putins Staatskasse

Der deutsche Geheimdienst wirft Russland Vertuschung vor. Das Haushaltsdefizit sei höher als von Moskau angegeben. Die Sanktionen würden wirken.
Newsdesk Heute
04.03.2026, 13:25
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) zeichnet ein düsteres Bild der russischen Wirtschaft. Laut nachrichtendienstlichen Erkenntnissen sei das föderale Haushaltsdefizit der Russen im Jahr 2025 wegen des Ukraine-Kriegs auf 26,18 Milliarden Euro (2,36 Billionen Rubel) gewachsen.

Dies sei deutlich höher als von Moskau angegeben. "Russland versucht, durch geschönte Zahlen die wahren Kosten seines Angriffskrieges gegen die Ukraine zu verschleiern", hieß es seitens der Behörde.

Sanktionen wirken

Der negative Trend soll sich im mittlerweile fünften Kriegsjahr auf fast alle Sektoren der russischen Volkswirtschaft auswirken. Als Gründe werden die niedrigeren Öl- und Gaseinnahmen und westliche Sanktionen genannt. Demnach würden die durch den Krieg entstandenen Kosten noch jahrelang nachwirken.

Laut Ansicht des deutschen Geheimdienstes würden weitere Sanktionen den Druck erhöhen. Deren Umsetzung könnten die Preise der russischen Angriffe auf die Ukraine weiter steigern. Als Ziele weiterer Sanktionen werden Unterstützer Moskaus, Drittstaaten oder Putins Schattenflotte genannt.

Aktuell hat die EU bereits das 20. Sanktionspaket gegen Russland vorbereitet. Eine Verabschiedung scheitert bisher an Ungarn. Als Bedingung für eine Zustimmung nennt Budapest die Wiederaufnahme von russischen Öllieferungen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 04.03.2026, 13:25
Jetzt E-Paper lesen