Zwischen FP und SP entbrannte ein Streit um die Finanzierung des LUP-Busses, VP-Spitzenkandidat Florian Krumböck dazu: "Der LUP darf nicht zum Spielball politischer Profilierung werden. Hier müssen Stadt und Land an einen Tisch und eine Abrüstung der Worte vornehmen." Bei der Finanzierung nimmt er auch den SP-Verkehrsminister in die Pflicht.
Deutlich mehr Tempo verlangt Krumböck beim Ausbau der Regio-S-Bahn: "Ein täglicher Halbstunden-Takt, barrierefreie Fahrzeuge und klare Ausbauziele sind das absolute Minimum, wenn wir Menschen wirklich vom Auto in Bus und Bahn bringen wollen."
Besonderes Augenmerk legt Krumböck auf die Traisentalbahn und die Strecke nach Herzogenburg: Er wolle eine "echte S-Bahn bis Wilhelmsburg", diese soll sechs Stationen inklusive aufgelassener Haltestellen in Spratzern und Hart-Wörth umfassen. Zudem fordert Krumböck mehr P&R-Anlagen mit direkter Anbindung an S-Bahn und LUP.
Abschließend hält Krumböck fest: "St. Pölten braucht keine Schlagzeilen, sondern Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Wer Verantwortung trägt, muss sie auch wahrnehmen – im Interesse der Menschen, die täglich auf Bus und Bahn angewiesen sind. Rot-blauer Theaterdonner hilft dabei niemandem."