Nach "Kärcher-Sager"

"Willkommenspolitik machte St. Pölten zum Brennpunkt"

Die SPÖ-Aufregung über ein Wahlkampfvideo der Blauen sei ein Beleg dafür, dass die FPÖ den Nerv getroffen hat, so Martin Antauer.
Niederösterreich Heute
18.01.2026, 14:39
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"Dass sich ausgerechnet Stadlers SPÖ nach dem "Kärcher-Sager" im FPÖ-Wahlvideo aufspielt, ist ein Beleg dafür, dass Stadler der Wahlkampf entglitten ist. Politisch ist es jedoch eine bittere Konsequenz seiner eigenen Linie – für Massenzuwanderung, gegen Abschiebungen, gegen Grenzschutz", kommentiert FPÖ St. Pölten-Spitzenkandidat und Landesrat Martin Antauer die Kritik der SPÖ an dem Video.

Stadler habe sich während der Flüchtlingskrise 2015 und 2016 bewusst als einer der lautesten Befürworter einer unbegrenzten Aufnahme positioniert. Zeltlager seien unmenschlich, Zäune unmoralisch, Abschottung europafeindlich. St. Pölten habe seine Quote übererfüllt. "Genau das wurde öffentlich gefeiert. Was Stadler dabei konsequent ausgeblendet hat, war die Sicherheitsfrage. Aber genau das ist Stadlers Art – bei ihm steht Ideologie über Sicherheit und Moral über Ordnung", so Antauer weiter.

Die Realität in St. Pölten, etwa am Bahnhof oder anderen Hotspots, zeige ein klares Bild: Parallelgesellschaften, Gewalt im öffentlichen Raum und steigende Unsicherheit für Frauen und ältere Menschen, heißt es seitens der FPÖ.

"Versteht die Sicherheitsbedürfnisse nicht"

"Wer jahrelang jede Kritik als Hetze abtut, verhindert Lösungen und versteht die Sicherheitsbedürfnisse der eigenen Landsleute nicht. Es wird Zeit, dass die SPÖ St. Pölten zur Vernunft kommt und sich wieder auf den LUP-Bus konzentriert. Familien und unsere Kinder wollen günstig mit dem Bus fahren, sicher nach Hause gehen und vor allem nicht in einer kriminellen Hochburg des politischen Islam groß werden", so Antauer und verweist dabei auf Gerichtsverhandlungen in St. Pölten in den letzten Jahren.

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