Am Samstag, dem 17. Jänner 2026, ereignete sich zu Mittag in Großarl im Salzburger Pongau ein tragisches Lawinenunglück. Dabei kam eine 58-jährige Skitourengeherin aus Niederösterreich ums Leben.
Die Frau war gemeinsam mit ihrem gleichaltrigen Ehemann auf dem Weg zur Schmugglerscharte, als sie offenbar einen steilen Hang befuhr und dadurch eine Lawine auslöste.
Die Frau wurde von den Schneemassen erfasst und teilweise verschüttet. Bergrettung und Notarztkräfte rückten rasch aus und konnten sie zwar bergen, doch alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der Notarzt stellte noch vor Ort ihren Tod fest.
Ihr Ehemann blieb bei dem Unglück unverletzt, er hatte den Notruf abgesetzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen, während Einsatzkräfte und Behörden vor der weiterhin kritischen Lawinensituation in den Bergen warnen.
Bei dem gleichen Wetterereignis kam es im Pongau an anderer Stelle zu weiteren Lawinenabgängen mit mehreren Todesopfern. Retter betonen die derzeit hohe Lawinengefahr abseits gesicherter Pisten.