Rückkehr ist geplant

Kunstmesse legt Pause ein: Neustart für Spark Art Messe

Die Wiener Kunstmesse Spark Art Vienna pausiert 2026. Grund sind wirtschaftliche Probleme und eine Marktflaute. 2027 soll es dann weitergehen.
Wien Heute
19.01.2026, 07:30
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Die Spark Art Vienna wird heuer im März nicht wie geplant stattfinden. Das gab das Organisationsteam der internationalen Kunstmesse nun überraschend bekannt. Die Entscheidung sei eine Reaktion auf die derzeit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Österreich, eine spürbare Zurückhaltung im internationalen Kunstmarkt und strukturelle Probleme im Messewesen.

"Entscheidung nicht leicht gefallen"

"Die Entscheidung, die Spark Art Vienna 2026 auszusetzen, ist uns nicht leichtgefallen", erklärt Herwig Ursin, Geschäftsführer der HEY-U Media Group, dem Hauptsponsor der Messe. Gerade weil sich die Spark zuletzt ein klares Profil erarbeitet habe, wolle man nun bewusst innehalten. Die Pause sei kein Rückzug, sondern ein Schritt nach vorne: "Wir wollen die Spark gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen weiterentwickeln und 2027 mit einem Format zurückkehren, das den realen Bedingungen des Kunstmarkts entspricht."

„Wir wollen die Spark weiterentwickeln und 2027 mit einem Format zurückkehren, das den realen Bedingungen des Kunstmarkts entspricht.“
Herwig UrsinGeschäftsführer Hey-U Media Group

Neues Modell für Messe

In den nächsten Monaten will das Team rund um die Messe gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Kunst, Wirtschaft und Kulturinstitutionen neue, nachhaltige Modelle für den Kunst- und Messestandort Wien erarbeiten. Dass dieser Diskurs dringend notwendig ist, zeigen auch aktuelle Entwicklungen bei anderen Messen wie der viennacontemporary, die zuletzt mit Absagen, Insolvenzgefahr und Qualitätsverlust zu kämpfen hatte.

Starker Kunststandort Wien

Die Spark sieht sich selbst nicht am Ende, sondern in einem Veränderungsprozess: Ziel sei es, Qualität, Reputation und internationale Relevanz langfristig zu sichern. Der Neustart ist für 2027 geplant. Wien soll als Kunststandort auch weiterhin stark bleiben

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