Wien setzt auf Hightech für die Gesundheit: Das Hygienezentrum der MA 15, zentrale Einrichtung zum Schutz der Wiener Bevölkerung, zeigt, wie moderne Technik den Alltag sicherer macht. Mehr als 50 Mitarbeiter verzeichnen über 30.000 Einsätze pro Jahr – von der Entlausungsstation über Desinfektions- und Dekontaminationseinsätze bis hin zur zentralen Totenbeschau.
Das 2012 in Simmering eröffnete Zentrum löste die über 100 Jahre alte Desinfektionsanstalt ab. Auf rund 5.000 Quadratmetern garantiert die moderne Ausstattung rund um die Uhr Einsätze für gesundheitsbehördliche Aufgaben. Selbst bei Kopfläusen ist das Hygienezentrum Anlaufstelle für besorgte Eltern.
Jetzt geht das Zentrum den nächsten Schritt: die umfassende Digitalisierung. Mobile Endgeräte ermöglichen es, Einsätze direkt vor Ort digital zu erfassen, georeferenziert und bildgestützt. "Zeitkritische und sicherheitsrelevante Einsätze werden heute vollständig digital koordiniert, dokumentiert und ausgewertet – von der Leitstelle bis zum Außendienst", sagt NEOS-Gemeinderätin Jing Hu.
Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) betont: "Mit der Digitalisierung des Hygienezentrums zeigen wir einmal mehr, dass wir in unsere Stadt investieren. Die Mitarbeiter der MA15 bieten tagtäglich Leistungen auf hohem Niveau, die wir nun noch besser steuern und durchführen können."
Auch Leiter Dr. Jochen Haidvogel-Toder lobt die Neuerungen: "Durch die gezielte Prozessoptimierung wird das Einsatzmanagement noch effizienter und transparenter und die Qualitätssicherung in der Dokumentation ist gewährleistet."