Verein trauert um Fahrgast

Letzter Wunsch erfüllt: Jetzt ist Robert (60) gestorben

Fast 120 Biker machten Robert noch einmal glücklich. Acht Tage nach der Wunscherfüllung erreichte den Verein "Rollende Engel" die traurige Nachricht.
Oberösterreich Heute
17.09.2026, 16:21
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Es waren Bilder, die tief berührten: Fast 120 Motorradfahrer begleiteten den schwer kranken Robert bei seiner letzten großen Ausfahrt. Jetzt gab der Welser Verein "Rollende Engel" die traurige Nachricht bekannt: Der 60-Jährige ist gestorben.

Die Engel aus Wels

Der Verein "Rollende Engel" erfüllt seit Jahren letzte Herzenswünsche.
Spenden an die Organisation sind jederzeit willkommen:
Raiffeisenbank Wels
IBAN: AT79 3468 0000 0303 9500
Weitere Informationen: rollende-engel.at

"Unendliche Liebe zum Biken"

Wie berichtet hatte Robert nur noch einen großen Wunsch: Gemeinsam mit seinen Biker-Freunden und seiner Familie wollte er noch einmal an den Traunsee fahren, dort grillen und den Sonnenuntergang erleben. Mehr als 115 Bikes rollten an, der Konvoi führte über den Attersee und das Weißenbachtal bis nach Traunkirchen (Bez. Gmunden).

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"Einen Wunsch, der von Freiheit, Gemeinschaft und der unendlichen Liebe zum Biken erzählte", erinnert sich der Verein "Rollende Engel" nun an die bewegende Fahrt. Robert habe sein ganzes Leben lang für das Motorradfahren gebrannt.

"Das Brummen der Motoren, der Wind im Gesicht und das Gefühl von purer Freiheit waren seine Welt." Dem Aufruf des Vereins waren Motorradfahrer aus nah und fern gefolgt. "Unzählige Biker rollten an, um Roberts Weg noch einmal mit Donnern und Herzblut zu begleiten", heißt es.

Robert starb kurz nach Wunscherfüllung

Entstanden sei "ein kraftvolles Meer aus Zusammenhalt und Respekt". Für Robert wurde die Ausfahrt laut den Wunscherfüllern "der letzte ganz große, glückliche Tag seines Lebens". Nach der Fahrt verbrachte der Familienvater noch einige Stunden mit seinen Liebsten am Traunsee. Es wurde gegrillt, gelacht und über alte Zeiten gesprochen.

Obwohl Robert von den vielen Eindrücken erschöpft war, lag laut dem Verein "unendliches Glück" in seinen Augen. Nur acht Tage später schloss der 60-Jährige für immer die Augen. "Nun zieht Robert seine Bahnen nicht mehr auf unseren Straßen, sondern kreist mit seinen Bikes hoch oben am Himmel", schreibt der Verein.

red,17.09.2026, 16:21