Auf der Bühne erlebt die Liebe bei Tom Neuwirth demnächst ein tragisches Ende. Als Todesengel steht er von 27. Jänner bis 7. Februar 2027 in "Romeo & Julia – Liebe ist alles" im Wiener MuseumsQuartier auf der Bühne. Privat hat der Künstler hinter Conchita Wurst zum Glück eine ganz andere Geschichte zu erzählen.
Ob er an die eine große Liebe glaubt? "Ja, also ich glaube, die eine Liebe zu treffen, das ist wirklich Glück, wenn man das findet", sagt er im "Heute"-Talk und fügt hinzu: "Ich bin jetzt auch gerade in einer Beziehung, wo ich mir denke, so, das kenne ich noch nicht, diese Art der Verbundenheit und der Liebe."
Gesucht hat Neuwirth nach einer Beziehung allerdings nie. Seine Einstellung war immer: Wenn es passiert, passiert es. Wenn nicht, dann nicht. "I'm my best company", sagt er. Mit sich allein kommt er bestens zurecht.
Jemand anderen so nah an sich heranzulassen, kostete ihn deshalb auch Überwindung. Schließlich muss man allein viele Dinge weder erklären noch besprechen. In einer Beziehung funktioniert das Ausweichen weniger gut – zumindest mit seinem Partner. "Mein Boyfriend lässt mich nicht aus," sagt er lachend. "He wants to know, er will es alles wissen."
Dass er inzwischen offen über seine Liebe spricht, hat auch damit zu tun, dass er sich gut aufgehoben fühlt. "Weil es halt echt ist", erklärt Neuwirth ehrlich. Doch große Liebe und privates Glück führen für Neuwirth noch lange nicht zu einem großen öffentlichen Pärchen-Auftritt. "Ich will es nicht geheim halten", stellt er klar. Er kann sich durchaus vorstellen, irgendwann gemeinsam mit seinem Freund eine Veranstaltung zu besuchen, bei der auch Presse vor Ort ist. "Aber ich forciere es jetzt nicht."
Sein Partner hat sich die Öffentlichkeit schließlich nicht ausgesucht. Wann die beiden sich gemeinsam zeigen, darf sich deshalb ergeben. So wie die Liebe selbst, nach der Neuwirth nie gesucht hat – und über die er heute sagt: "Wenn es passt, dann passt's."