Siebenter, ex-aequo Achte, Zehnter! Wäre der Olympische Kombi-Bewerb ein Zielfahren, hätte Österreich zur Halbzeit beste Karten auf den großen Wurf. Alle vier österreichischen Abfahrer sind am Sonntag nach dem ersten Teil der Kombi nach knapp zwei Minuten Fahrzeit innerhalb von fünf Hundertstelsekunden ins Ziel gekommen. Leider aber mit gehöriger Verspätung auf die Schnellsten.
Der Italiener Giovanni Franzoni (Slalom-Partner: Vinatzer) knallte die Bestzeit in die Stelvio, gefolgt von einem Paket dreier Schweizer: Alexis Monney (+0,17 Sekunden: Slalom-Partner: Yule), Marco Odermatt (+0,28, Meillard), Franjo von Allmen (+0,42, Nef).
Vincent Kriechmayr wurde mit 1,25 Sekunden Rückstand Siebenter. Sein Partner, Slalom-Star und Kitzbühel-Sieger Manuel Feller muss den Turbo zünden, um noch eine Chance auf eine Medaille zu haben. Selbiges gilt für: 8. Raphael Haaser (+1,27, Michael Matt), 8. Daniel Hemetsberger (+1,27, Schwarz), 10. Stefan Babinsky (+1,30, Fabio Gstrein).
Der Slalom startet um 14 Uhr. Weiter unten alle Infos zum Zwischenstand und zum Slalom im "Heute"-Datencenter.