"Das ist nicht normal"

Liverpool-Coach hat nach Sieg gegen LASK große Sorgen

Liverpool hat einen verrückten 6:3-Sieg in der Champions League gegen den LASK eingefahren. Coach Andoni Iraola hatte Sorgenfalten auf der Stirn.
15.10.2026, 15:33
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6:3-Torspektakel beim LASK, doch von Erholung keine Spur! Nach dem Champions-League-Sieg gegen Österreichs Meister schlägt Liverpool-Trainer Andoni Iraola wegen des brutalen Spielplans Alarm. Seine Stars müssen schon am Samstag in der Premier League gegen Brentford wieder ran – und haben kaum geschlafen.

Nach dem Erfolg in der Raiffeisen Arena am Mittwochabend ging es für die "Reds" noch in der Nacht zurück nach England. Erst gegen 0.30 Uhr erreichte die Mannschaft das Trainingszentrum in Kirkby. Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt nicht.

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"Das ist nicht normal"

"Natürlich ist es schwieriger, wenn wir erst gestern Abend gespielt haben, sehr spät in der Nacht hier am Trainingsgelände angekommen sind und nicht so viele Stunden geschlafen haben wie normalerweise", erklärte Iraola. Der Spanier steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Liverpool muss innerhalb von nur 28 Tagen gleich neun Pflichtspiele bestreiten.

Besonders heftig: Zwischen vier der kommenden Partien liegen jeweils nur zwei Tage Pause. "Das ist nicht normal, aber diesmal ist es eben so gekommen. Wir müssen uns auf diese Umstände einstellen", betonte Iraola. Ausreden will der Liverpool-Coach trotz der enormen Belastung nicht gelten lassen.

Zusätzlich bereitet ihm die Personalsituation Sorgen. Hinter den Einsätzen von Cody Gakpo, Alexander Isak und Dominik Szoboszlai stehen weiterhin Fragezeichen. Das Trio muss kurzfristige Fitnesstests absolvieren. Conor Bradley, Hugo Ekitike und Giovanni Leoni fallen bereits aus.

Gegen Brentford kündigt Iraola deshalb weitere Veränderungen in der Startelf an. Schon beim LASK hatte er einige Stammspieler wie Virgil Van Dijk oder Alexis Mac Allister geschont. "Wir brauchen jeden einzelnen Spieler", stellte der Trainer klar. Denn nach Brentford wartet mit Villarreal bereits der nächste Gegner. "Wir müssen auf einen Kampf vorbereitet sein", warnte Iraola.

red, 15.10.2026, 15:33
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