Das Lorenz-Böhler-Spital wird saniert und zum "Traumazentrum Wien – Standort Brigittenau" umgebaut. Im Zuge dessen wolle man bei ungenutzten Flächen einsparen. Durch das Abtragen dieser Teile fallen massive Erhaltungs- und Infrastrukturkosten weg.
"Dieser Schritt ist wirtschaftlich vernünftig und macht im wahrsten Sinne des Wortes Platz für die Zukunft unseres Standortes", erklärt Angela Hodits, die Direktorin der AUVA-Landesstelle für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, im ORF.
Im Zuge des Umbaus soll das Spital dann um einen Modulteil ergänzt werden – bis Mitte des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ab Herbst startet dann die stufenweise Inbetriebnahme.
Auch das Personalwohnhaus soll für medizinische und betriebliche Zwecke adaptiert werden. Bis Mitte 2028 sollen dann die Altbauteile, die nicht mehr genutzt werden, rückgebaut werden. Am medizinischen Angebot soll sich jedoch nichts ändern.
Wegen Brandschutzmängeln war 2024 eine rasche Absiedlung nötig. Bloß eine einzige Ambulanz blieb am alten Standort in der Brigittenau bestehen. Die übrigen Leistungen wurden ausgelagert.