Posting auf Social Media

Ludwig legt sich fest: "Trete auch 2030 wieder an"

Wiens Stadt- und SPÖ-Chef Michael Ludwig macht seine politische Zukunft öffentlich: Der Bürgermeister will bei der Wahl 2030 erneut antreten.
Wien Heute
11.08.2026, 12:37
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Jetzt legt sich Michael Ludwig fest. Der Wiener Bürgermeister und SPÖ-Chef will auch bei der nächsten Wien-Wahl im Jahr 2030 wieder ins Rennen gehen. Das kündigte der Stadtchef am Dienstag in einem Social-Media-Posting an.

"Ich spüre große Unterstützung aus der Wiener Bevölkerung!", schreibt Ludwig. Für ihn ist deshalb klar, dass seine Zeit an der Spitze der Bundeshauptstadt noch nicht vorbei sein soll. "Von daher meine klare Ansage: Ich trete auch 2030 wieder an, Bürgermeister dieser Stadt zu bleiben. Wir haben noch viel vor!", kündigt Ludwig an.

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Ludwig nennt große Vorhaben

In seinem Posting zählt der Bürgermeister auch auf, welche Themen er in den kommenden Jahren vorantreiben will. "Wir sind eine weltoffene Stadt, die auf die Bedürfnisse aller Wienerinnen und Wiener schaut. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung, machen Wien bis 2040 klimaneutral und sorgen für leistbare Wohnungen für unsere Kinder und Enkel."

Auch angesichts internationaler Krisen sieht Ludwig seine Aufgabe noch lange nicht als erledigt. "Ich will Wien in eine gute Zukunft führen und sicher durch die Herausforderungen in der Welt bringen. Das ist möglich und gemeinsam schaffen wir das bestimmt!"

Die Ankündigung kommt für Ludwig in politisch durchaus turbulenten Tagen. Erst zuletzt sorgte die Causa rund um den zurückgetretenen Wiener Wirtschaftskammer-Präsidenten Walter Ruck auch innerhalb der Wiener SPÖ für Diskussionen.

SPÖ-Frauen wandten sich an Ludwig

Wie berichtet, sollen sich Mitglieder des Präsidiums der Wiener SPÖ-Frauen in einem kritischen Schreiben an Ludwig gewandt haben. Hintergrund war der Umgang des Bürgermeisters mit umstrittenen Aussagen Rucks über die Wiener Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ).

Ludwig hatte Ruck nach Bekanntwerden der ersten Gesprächsprotokolle nicht öffentlich kritisiert. "Ich kenne den Wortlaut dieser Gespräche nicht, ich war ja auch nicht dabei", erklärte der Bürgermeister damals. Er kenne Ruck vielmehr als umsichtigen und vertrauensvollen Gesprächspartner. Auch nach Rucks Rücktritt verzichtete Ludwig auf öffentliche Kritik und bedankte sich für "die langjährige Zusammenarbeit".

Aus Ludwigs Büro hieß es zuletzt zur Kritik der SPÖ-Frauen: "Nach der Urlaubszeit wird es ein persönliches Treffen mit dem Präsidium der Wiener SPÖ Frauen geben."

Ludwig setzt auf Zusammenhalt

Von den parteiinternen Diskussionen ist in Ludwigs aktueller Zukunftsansage nichts zu lesen. Stattdessen setzt der Bürgermeister auf eine Botschaft des Zusammenhalts: "Eines weiß ich ganz genau: Wenn wir in Wien zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir alles schaffen!"

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