Navi-Gefahr

Mach niemals diesen fatalen Handy-Fehler im Auto

Das Smartphone ist im Auto meistens dabei, zeigt dir sogar den Weg an. Doch ein riesiger Fehler kann dir dein Handy komplett zerstören.
Digital  Heute
23.06.2026, 11:38
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Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, leiden nicht nur Menschen unter der Hitze. Auch Smartphones geraten schnell an ihre Grenzen. Experten warnen deshalb vor einem Fehler, den viele Autofahrer täglich machen: Sie befestigen ihr Handy zur Navigation direkt an der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett. Genau dort kann es für die Geräte besonders heiß werden, warnt nun ein Bericht von "Techbook".

Was praktisch erscheint, kann für das Smartphone teuer werden. In einem geparkten Fahrzeug steigen die Temperaturen im Sommer innerhalb kurzer Zeit drastisch an. Selbst wenn das Gerät nicht direkt in der Sonne liegt, können im Innenraum mehr als 60 Grad Celsius erreicht werden. Fachleute warnen, dass bereits Temperaturen ab etwa 35 Grad Celsius kritische Folgen für empfindliche Bauteile haben können. Betroffen sind vor allem Akku und Display.

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Besonders problematisch wird die Situation dort, wo viele Menschen ihr Smartphone als Navi befestigen: unmittelbar hinter der Windschutzscheibe. Auf dem Armaturenbrett treffen starke Sonneneinstrahlung und hohe Umgebungstemperaturen zusammen. Experten beschreiben diesen Bereich als eine der heißesten Zonen im Fahrzeug. Dort können sich Geräte so stark aufheizen, dass nicht nur die Leistung sinkt, sondern langfristige Schäden drohen.

Prozessor und Akku besonders gefordert

Das Problem betrifft nicht nur abgestellte Autos. Auch während der Fahrt kann das Smartphone stark belastet werden. Wer gleichzeitig navigiert, mobile Daten nutzt, Musik streamt und das Gerät vielleicht noch lädt, erzeugt zusätzliche Wärme im Inneren des Smartphones. Navigation gehört laut Experten zu den Anwendungen, die Prozessor und Akku besonders fordern. Dadurch steigt die Temperatur des Geräts noch schneller an.

Viele Nutzer bemerken die Überhitzung erst, wenn das Smartphone plötzlich langsamer wird oder Warnmeldungen anzeigt. Moderne Geräte verfügen über Schutzmechanismen und schalten einzelne Funktionen ab oder fahren sich im Extremfall komplett herunter. Das schützt die Technik, kann aber genau dann zum Problem werden, wenn man auf die Navigation angewiesen ist.

Die Auswirkungen hoher Temperaturen gehen allerdings über einen kurzfristigen Ausfall hinaus. Vor allem Lithium-Ionen-Akkus reagieren empfindlich auf Hitze. Fachleute warnen, dass hohe Temperaturen die Lebensdauer des Akkus dauerhaft verkürzen können. Im schlimmsten Fall drohen Defekte, Kurzschlüsse oder Schäden an einzelnen Komponenten. Auch große Hersteller weisen darauf hin, dass extreme Hitze die Batterie dauerhaft beeinträchtigen kann.

Wenn das Smartphone bereits heiß ist

Wer im Sommer mit dem Auto unterwegs ist, sollte deshalb einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Experten empfehlen, das Smartphone möglichst nicht dauerhaft in der prallen Sonne zu betreiben. Wird das Fahrzeug abgestellt, sollte das Gerät aus der Halterung genommen und an einem geschützteren Ort verstaut werden. Auch längere Ladevorgänge bei großer Hitze gelten als ungünstig, weil dabei zusätzliche Wärme entsteht.

Ist das Handy bereits sehr heiß geworden, sollte man nicht versuchen, es mit drastischen Methoden abzukühlen. Der oft genannte Trick mit Kühlschrank oder Gefrierfach kann mehr schaden als nützen. Durch den schnellen Temperaturwechsel kann sich Kondenswasser bilden, das die empfindliche Elektronik beschädigt. Experten raten stattdessen dazu, das Gerät auszuschalten, aus der Sonne zu nehmen und langsam bei normaler Umgebungstemperatur abkühlen zu lassen.

Auch am Badesee, im Freibad oder auf der Terrasse gilt Vorsicht. Smartphones sollten möglichst nicht stundenlang in der direkten Sonne liegen. Schon ein schattiger Platz oder eine Abdeckung können helfen, die Temperatur deutlich niedriger zu halten. Wer intensive Anwendungen wie Navigation, Videostreaming oder längere Videoaufnahmen bei großer Hitze vermeidet, entlastet das Gerät zusätzlich.

Die wichtigste Botschaft der Experten ist klar: Das Smartphone ist kein Freund extremer Temperaturen. Gerade im Sommer kann die Kombination aus Sonne, heißem Auto und laufender Navigation schnell zum Risiko werden. Wer sein Gerät schützen möchte, sollte es nicht dauerhaft hinter der Windschutzscheibe betreiben und ihm bei großer Hitze regelmäßig eine Pause gönnen. So bleibt das Handy auch an den heißesten Tagen einsatzbereit.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 23.06.2026, 11:41, 23.06.2026, 11:38
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