Eltern untröstlich

Mädchen (8) ertrank im Badeteich – jetzt brisante Wende

Nach dem dramatischen Todesfall in Hirschstetten standen die Eltern der 8-Jährigen im Visier der Staatsanwaltschaft. Nun gibt es neue Entwicklungen.
Christian Tomsits
11.05.2026, 15:55
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Nach dem tragischen Tod einer Achtjährigen am Badeteich Hirschstetten im vergangenen Sommer gibt es nun eine neue Entwicklung: Das Ermittlungsverfahren gegen die Eltern wurde jetzt eingestellt. Gegen die beiden Syrer war wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt worden.

Laut Staatsanwaltschaft sei die dem Verfahren zugrunde liegende Tat nicht mit gerichtlicher Strafe bedroht und es bestehe daher kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung. "Meinen Mandanten kann kein Fehlverhalten nachgewiesen werden", übersetzt Top-Anwalt Wissam Barbar die Benachrichtigung.

Das Mädchen war am Abend des 29. Juni in der völlig überfüllten Babybucht des Badeteichs trotz Schwimmreifen untergegangen. Der Vater hatte später unter Tränen erklärt, ein ähnlich gekleidetes Kind beobachtet und irrtümlich für seine Tochter gehalten zu haben. Erst wenige Augenblicke später bemerkte er den Fehler und schlug Alarm.

Die Achtjährige wurde wenig später leblos aus dem Wasser gezogen. Trotz Reanimation und Rettungsflug ins Donauspital starb das Mädchen im Krankenhaus. Laut bisherigen Erkenntnissen dürfte ein epileptischer Anfall hinter dem Unglück gesteckt haben.

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"Das tragische Ableben der Tochter ist nicht etwa auf ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der Eltern zurückzuführen, sondern auf eine Verkettung unglücklicher Umstände", so Wissam Barbar. Die Familie habe in den vergangenen Monaten massiv unter dem Verlust gelitten. Mit der Einstellung des Verfahrens ist das traurigste Kapitel im Leben der Eltern nun zumindest strafrechtlich abgeschlossen.

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