Jude Bellingham schoss England mit zwei Toren ins WM-Halbfinale. Dass der Superstar dabei keine Gelbe Karte sah, war offenbar kein Zufall – seine Mutter hatte ihm die ganze Woche über ins Gewissen geredet.
Der Real-Madrid-Star war einer von vier englischen Spielern, die mit einer Gelben Karte belastet waren. Eine weitere Verwarnung hätte eine Sperre für das Halbfinale gegen Argentinien bedeutet.
"Meine Mutter hat mir die ganze Woche gesagt, ich soll auf meine Sprache achten, auf meine Tacklings, auf meinen Gesichtsausdruck und auf meine Emotionen", erzählte der 23-Jährige.
Die Botschaft seiner Mutter sei eindeutig gewesen. "Sie hat mir die ganze Woche eingebläut, dass ich wegen dieser Gelben Karte vorsichtig sein muss."
Der Plan ging auf. Bellingham blieb ohne Verwarnung, erzielte beide englischen Treffer und führte die "Three Lions" ins WM-Halbfinale. Auch seine ebenfalls vorbelasteten Teamkollegen Marc Guehi, Nico O'Reilly und Declan Rice kamen ohne Gelbe Karte durch die Partie.
Bellingham lobte nach dem Spiel zudem Schiedsrichter Clément Turpin. "Wenn du richtig spielst – und der Schiedsrichter war großartig –, dann lässt er dich auch respektvoll mit ihm sprechen." Der Engländer hob hervor, dass das nicht selbstverständlich sei. "Viele Schiedsrichter erlauben das nicht. Wenn ich die richtige Balance finde und ein Schiedsrichter bereit ist zuzuhören, macht das vieles einfacher."