Vergangenen Freitag – es war der 14. November – machten Polizisten in Innsbruck einen verstörenden Fund: Hinter einer Geheimwand lagen in einer Wohnung die Leichen einer Frau und eines Kindes.
Die völlig verwesten Körper waren in Tiefkühltruhen gelagert – die allerdings bereits seit Juni abgeschaltet waren. Denn da waren der Wohnungsbesitzer und sein Bruder unter Mordverdacht festgenommen worden.
Doch erst jetzt gestand einer der Männer, wo die seit dem Juli 2024 Vermissten zu finden sind. Ins Rollen kam der Fall, weil ein Verwandter der 34-jährigen Syrerin aus Deutschland Alarm geschlagen hatte: Die Frau habe sich lange nicht gemeldet, was für sie völlig untypisch sei.
Beamte forschten nach und stießen auf einen Arbeitskollegen der Frau. Der 55-Jährige hatte mit ihr ein Verhältnis. Er gab an, sie hätte im Vorjahr gekündigt und sei in die Türkei gezogen. Doch die Fahnder schöpften Verdacht.
Nach einigen Ungereimtheiten wurden der Verdächtige und sein 53-jähriger Bruder festgenommen – in der Wohnung des jüngeren Österreichers fand man jetzt die Leichen von Mama und Tochter.
Die Truhen zur Kühlung hatten die Männer extra angeschafft, behaupten jedoch, alles wäre ein "Unfall" gewesen. Für die beiden gilt die Unschuldsvermutung.