Der Fall rund um Nancy Guthrie beschäftigt die USA weiterhin. Nun berichten mehrere amerikanische Medien über eine weitere Nachricht, die im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 84-Jährigen stehen soll.
Wie CNN und NBC News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichten, wurde das Schreiben bereits vor einigen Monaten verschickt. Zuvor war bereits ein mutmaßliches Erpresserschreiben mit einer Lösegeldforderung aufgetaucht.
Nach Angaben von CNN gingen die Ermittler davon aus, dass beide Nachrichten von den Entführern stammen könnten. In der zweiten Mitteilung, die laut dem Sender an US-Medien versandt wurde, soll gestanden haben, dass Nancy Guthrie kurz nach ihrer Entführung gestorben sei.
Darin hieß es demnach auch: "Man habe nicht die Absicht gehabt, sie zu töten." Wie NBC News berichtet, enthielt die zweite Nachricht weder eine Entschuldigung noch eine Forderung nach Geld für die Übergabe des Leichnams.
Der Vermisstenfall sorgte in den Vereinigten Staaten für großes Aufsehen. Auch US-Präsident Donald Trump und die Bundespolizei FBI schalteten sich ein. Nancy Guthrie, die an einer Herzerkrankung leidet und auf Medikamente angewiesen ist, wurde zuletzt am Abend des 31. Jänner gesehen. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.
Die Ermittler im Bundesstaat Arizona gehen von einer Entführung aus. Für entscheidende Hinweise hat die Familie eine Belohnung von einer Million Dollar, umgerechnet rund 870.000 Euro, ausgesetzt.