Schockierende Tat: Was die 13-Jährige Ende Oktober 2025 am Bahnhof in Hartberg (Steiermark) erlebt haben soll, lässt sie bis heute nicht los. Ein Mann soll sich ihr mit heruntergelassener Hose genähert und vor ihr masturbiert haben. Nun musste das Mädchen vor dem Bezirksgericht Fürstenfeld schildern, was damals passiert war.
Die Jugendliche war von einem Klassenausflug zurückgekehrt und wartete am Bahnhof auf ihren Bus. Dort fiel ihr ein Mann auf, der zunächst auf einer Bank saß.
"Er hatte seine Hose nicht gescheit an und dann ist er auf einmal mit heruntergelassener Hose auf mich zugegangen. Es war niemand in der Nähe, der mir helfen konnte. Ich habe geweint und bin weggelaufen", erzählte die 13-Jährige vor Gericht laut der "Kleinen Zeitung". Das Mädchen rief sofort seine Eltern an, die daraufhin die Polizei verständigten.
Vor Gericht schilderte die Jugendliche, dass der Mann an sich herumgespielt habe. Laut ihrer Aussage hatte er sich ihr genähert, nachdem er sie bemerkt hatte.
Der Angeklagte stellt den Vorfall anders dar. Laut Richterin behauptet er, lediglich auf die Toilette gemusst zu haben. Die 13-Jährige widersprach dieser Darstellung: "Dann ziehe ich mir doch erst dort die Hose aus und noch nicht so früh."
Der Beschuldigte selbst war bei der Verhandlung nicht anwesend. Er hatte sich krankheitsbedingt entschuldigt.
Der Vorfall hat das Leben der Jugendlichen verändert. Seitdem müssen ihre Schwestern sie abholen und nach Hause begleiten. "Es lässt sie nicht los. Sie hat es immer im Kopf", berichtete ihr Vater vor Gericht.
Auch das Mädchen selbst schilderte, wie sehr es unter dem Erlebnis leidet: "Ich traue mich nicht mehr alleine hinaus". Die Verhandlung am Bezirksgericht Fürstenfeld wurde vertagt.