Zuletzt wurden immer mehr Fälle manipulierten Halloween-Süßigkeiten bekannt. Nach Berichten über mit Nadeln oder Nägel versehenem Naschzeug in Hannover und Bayern wurden nun auch Fälle in Österreich bekannt. Wie von "Heute" berichtet, wurden ähnliche Fälle auch in Linz, Niederösterreich und der Steiermark bestätigt.
Die steirische Polizei vermeldete am Montag vier solcher Fälle. Wie die Polizei am Montagnachmittag bekannt gab, wurden in den Bezirken Weiz und Leibnitz mehrere verdächtige Funde angezeigt. Insgesamt sind derzeit vier Fälle bekannt, bei denen metallische Gegenstände in Süßigkeiten entdeckt wurden, die Kinder am Halloween-Abend gesammelt hatten.
Gegenüber dem Ö1 Morgenjournal schildert nun eine betroffene Mutter von den Ereignissen. Festgestellt habe man die Manipulationen durch einen Magneten, mit dem man über die Süßigkeiten gegangen sei. "Danach haben wir das Zuckerl noch einmal genau überprüft und dann haben wir es eben entdeckt", so die Frau gegenüber dem ORF-Radio.
Glück hatte auch ein junges Mädchen in Oberösterreich. In Linz hat eine 11-Jährige in ein mit einer Nadel versetztes Kaubonbon gebissen. Sie entdeckte die Nadel aber noch rechtzeitig und blieb unverletzt.
Die Polizei rät jedenfalls, die in der Halloweennacht gesammelten Süßigkeiten vor dem Verzehr genau zu überprüfen. So sei besonders darauf zu achten, ob die Verpackungen beschädigt oder sonst irgendwie manipuliert worden sind.