Der Schock sitzt bei vielen Eltern noch tief! Nachdem in Linz-Oed mehrere Kinder zu Halloween Süßigkeiten mit spitzen Nägeln erhalten hatten, weitet sich der Skandal nun auf das nächste Bundesland aus. Auch in der Steiermark sind offenbar präparierte Süßigkeiten aufgetaucht.
Wie die Polizei am Montagnachmittag bekannt gab, wurden in den Bezirken Weiz und Leibnitz mehrere verdächtige Funde angezeigt. Insgesamt sind derzeit vier Fälle bekannt, bei denen metallische Gegenstände in Süßigkeiten entdeckt wurden, die Kinder am Halloween-Abend gesammelt hatten.
Die gute Nachricht: Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Wer die gefährlichen Gegenstände in den Süßigkeiten versteckt hat, ist derzeit völlig unklar. Die Polizei hat Ermittlungen gegen Unbekannt aufgenommen.
Bereits zuvor hatten ähnliche Vorfälle in Oberösterreich für Entsetzen gesorgt. In Linz-Oed hatte ein 28-jähriger Vater in den Halloween-Süßigkeiten seiner Kinder rund einen Zentimeter lange Nägel entdeckt. Betroffen waren unter anderem Schokoriegel und Kaubonbons. Besonders erschreckend: Die spitzen Gegenstände waren von außen teilweise gar nicht zu erkennen. Auch aus Deutschland wurden entsprechende Fälle bekannt.
Angesichts der neuen Funde schlägt die Polizei erneut Alarm. Eltern sollen die Süßigkeiten, die ihre Kinder in der Halloween-Nacht gesammelt haben, vor dem Verzehr ganz genau kontrollieren. Besonders bei Schokoriegeln und anderen verpackten Naschereien ist Vorsicht geboten. Verdächtige Süßigkeiten sollten nicht gegessen, sondern aufbewahrt und der Polizei gemeldet werden.
Ob die Vorfälle in Oberösterreich und der Steiermark miteinander zusammenhängen, ist derzeit nicht bekannt. Fest steht: Aus den zunächst in Linz bekannt gewordenen Funden ist inzwischen eine bundesländerübergreifende Warnung geworden.
Während die Kinder ihre Halloween-Beute eigentlich genießen wollten, müssen Eltern jetzt ganz genau hinschauen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.