Zehn Teenager trafen sich, wie jetzt bekannt wurde, bereits am 29. April beim Seebahnhof Gmunden. Gegen 20 Uhr tauchte plötzlich ein Mann auf und bot ihnen wiederholt Suchtgift an.
Obwohl die Gruppe nichts wollte, gab er nicht auf und holte eine Waffe aus seiner Jacke. Der 23-Jährige zwang die Jugendlichen mit gezogener Schreckschusspistole, ihre Brieftaschen zu öffnen.
Er erhielt eine geringe Menge Bares – für ihn zu wenig. Die nächste Forderung: Geld überweisen. Den Opfern wurde es zu bunt: Eines erklärte, dass die Polizei bereits informiert ist. Daraufhin ergriff der Räuber die Flucht.
Wegen der Personenbeschreibung konnte ihn eine Streife nahe des Tatorts festnehmen. Wie sich herausstellte, besteht gegen den Verdächtigen ein Waffenverbot. Er wurde in die Justizanstalt Wels gebracht.