3 Tote vor Lokal

Blutbad in OÖ – Er schoss mit illegaler Weltkriegswaffe

Ein Mann erschießt in Linz auf der Straße seine Frau und seine Tochter. Das Motiv dürfte ein Streit um ein Erbe sein.
Österreich Heute
08.05.2026, 08:46
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Linz steht unter Schock, nachdem am Donnerstag drei Personen vor einem bekannten Wirtshaus tot aufgefunden wurden. Ein Mann (88) schoss zunächst auf seine Frau (89), dann auf seine Tochter (61), anschließend richtete er seine Pistole gegen sich selbst.

"Es waren drei, vier Knaller", sagt Andreas H. zu "Heute". Er wohnt im Linzer Stadtteil St. Magdalena nur wenige Meter vom Tatort entfernt. "Wir sind am Balkon gesessen und haben Kaffee getrunken." Im ersten Moment dachte er, die Ursache seien Kinder, die mit Böller werfen.

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Telefonseelsorge – Notruf 142

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Waffe war illegal

In Wahrheit spielte sich eine Tragödie ab. Der Mann packte zum Familientreffen seine Weltkriegswaffe P39 und Munition ein. Die Pistole besaß er illegal, Ermittler fanden in der Wohnung noch mehr Munition und weitere Magazine.

Kurz nach 13.30 Uhr krachten die Schüsse durch die idyllische Nachbarschaft. Für die Opfer kam jede Hilfe zu spät, sie verstarben vor Ort. Hintergrund dürfte ein Streit um ein Erbe sein, das berichtet die Krone. Der Mann dürfte einen Abschiedsbrief hinterlassen haben.

Die Polizei riegelte sofort das Gebiet großräumig ab, die Lokalgäste mussten im Restaurant bleiben, ansonst war es "gespenstisch ruhig" vor Ort.

Jetzt wird mit Hochdruck ermittelt, was genau trieb den Familienvater zu dieser Tat. Die Tochter jedenfalls wohnte schon lange in Bayern und kam nicht mehr oft auf Besuch – wartete der Mann schon lange auf diesen Zeitpunkt ihres Besuchs?

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