Streit um das Erbe

Familie war Mittagessen, dann fielen tödliche Schüsse

Nach der tödlichen Bluttat in Linz erhärtet sich jetzt immer mehr das Motiv. Es ging um Geld – "Heute" sprach mit der Staatsanwaltschaft.
Tobias Prietzel
08.05.2026, 12:25
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Zunächst sah alles nach einem normalen Familienausflug aus: Der 88-Jährige – er griff später zur Waffe –, seine 89 Jahre alte Frau und die gemeinsame Tochter (61) speisten im Gasthaus Lüftner im Stadtteil St. Magdalena zu Mittag.

Danach überschlugen sich am Parkplatz des Lokals die Ereignisse: Die drei gerieten sich in die Haare, der hochbetagte Mann feuerte plötzlich auf die beiden Frauen. Danach nahm sich auch der Schütze das Leben.

Es ging um Geld

Wie vermutet ging es um Geld, das hat "Heute" jetzt von der Staatsanwaltschaft Linz erfahren. "Es bestand die Sorge, dass für die Enkerl nichts bleibt", berichtet Behördensprecherin Ulrike Breiteneder.

Wie viele Enkelkinder in Summe betroffen sind, war zunächst nicht bekannt. Feststeht: Die 61-Jährige, die in Bayern gelebt hat, hinterlässt zwei Kinder.

Der Hintergrund: Die Eltern der Getöteten waren mit ihrem neuen Partner nicht einverstanden und fürchteten um das Ersparte. Sie hatten der Frau jedenfalls schon eine Wohnung im nahegelegenen Biesenfeld überschrieben.

Details am späten Nachmittag

Genaue Details zum Tathergang könnten noch am Freitag feststehen. Derzeit werden die Leichen obduziert. Erste Ergebnisse liegen möglicherweise am späten Nachmittag vor, so Breiteneder.

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