Monate der Unruhe im Stadtgebiet Leoben (Steiermark) sind vorerst vorbei: Zwischen 7. Oktober 2024 und 14. Mai 2025 wurden insgesamt 15 vorsätzliche Brandlegungen verzeichnet. Vor allem Papier- und Müllbehälter gingen in Flammen auf.
Nach intensiven Ermittlungen der zuständigen Polizeiinspektion gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Steiermark konnte nun ein Tatverdächtiger ausgeforscht werden.
Der Hauptverdächtige zeigte sich zu zwei Brandlegungen geständig. Er gab an, die Brände unter Verwendung von Brandbeschleunigern gelegt zu haben. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurde er von Bekannten zu den jeweiligen Tatorten gefahren.
Doch damit nicht genug: Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Täter nicht alleine gehandelt haben soll, sondern von jemandem begleitet wurde. Mehrere Beteiligte räumten im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen ein, bei ihren ersten Zeugenaussagen falsche Angaben gemacht zu haben.
Durch die bislang eingestandenen Brandlegungen entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Ob es Zusammenhänge mit weiteren Brandfällen gibt, ist nun Gegenstand laufender Untersuchungen. Die Anzeige an die Staatsanwaltschaft Leoben folgt.