Aufatmen im Marchfeld! Nach dem angekündigten Rückzug des Tiefkühlkonzerns Ardo aus Groß-Enzersdorf zeichnet sich eine heimische Lösung für die betroffenen Gemüsebauern ab. Mehrere österreichische Betriebe sollen künftig die Verarbeitung übernehmen.
"Das ist heute ein wirklich guter Tag für das Marchfeld", freut sich Grünen-Landessprecherin Helga Krismer. Die Bauern hätten gemeinsam mit heimischen Betrieben eine neue Perspektive geschaffen.
Doch für Krismer ist die Sache noch nicht erledigt. Sie fordert, dass auch Agrana und Raiffeisen Verantwortung übernehmen und sich an einer langfristigen Lösung für die heimische Gemüseproduktion beteiligen.
Besonders wichtig sei, dass die Gemüseverarbeitung künftig nicht mehr von einem einzigen Werk abhängig ist. "Wenn wir Risiken auf mehrere Schultern verteilen, verteilen wir gleichzeitig auch die Chancen", betont Krismer.
Ziel sei es, dass die Bäuerinnen und Bauern von ihrer Arbeit leben können und die Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin heimische Qualität im Tiefkühlregal finden.