Anrainer leiden seit Jahren unter dem Drogen-Hotspot rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße. Vor allem in der kalten Jahreszeit verlagert sich die Szene oft in Hauseingänge und Keller. VP-Mariahilf-Obmann Gerhard Hammerer will nun Sozialstadtrat Peter Hacker (SP) zu einem Gespräch bitten, um eine Lösung zu finden. Ein Antrag dazu wird in der Sitzung der Bezirksvertretung am 19. März eingebracht.
Mit Hacker soll die aktuelle Situation rund um die Drogenberatungseinrichtung Jedmayer sowie mögliche Maßnahmen zur Entlastung des Grätzels erörtert werden. Als Begründung wird angeführt, dass die Situation im Umfeld der Einrichtung Anrainer und Bezirksvertretung seit Jahren beschäftigt. Neben den wichtigen Angeboten der Suchthilfe komme es im öffentlichen Raum immer wieder zu Problemen, die sich auf Sicherheitsgefühl und Lebensqualität auswirken würden.
Zusätzlich will die VP-Mariahilf auch einen Vor-Ort-Termin mit dem Stadtrat erreichen. Hacker solle sich bei dem Lokalaugenschein selbst "ein Bild von der aktuellen Situation machen" und "im direkten Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern über mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation sprechen".
Auch Bürgermeister Michael Ludwig hatte sich bereits im Jänner 2025 vor Ort ein Bild von der Lage rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße gemacht. Damals besuchte Ludwig den Fritz-Imhoff-Park in der Nähe. Mit dem Antrag will die ÖVP erreichen, dass Stadt und Bezirk gemeinsam Lösungen für das seit Jahren belastete U6-Grätzel suchen.