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Marseille-Sieg – Sturm findet "fehlendes Puzzlestück"

Sturm Graz jubelt über den Europacup-Coup gegen Marseille. Trainer Fabio Ingolitsch schwärmt danach von seinem Torjäger Oumar Diakite.
22.10.2026, 21:50
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Oumar Diakite trifft und trifft – und bringt Sturm Graz mittlerweile auch auf europäischer Bühne zum Jubeln. Beim sensationellen 1:0-Erfolg gegen Olympique Marseille avancierte der Angreifer einmal mehr zum Matchwinner. Sieben Tore in sieben Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Trainer Fabio Ingolitsch ist begeistert und sieht im Stürmer genau jenen Spieler, der den Grazern bislang gefehlt hat.

"Es ist wie ein bisschen in einem Märchen für ihn. Er hat eine außergewöhnliche Torausbeute in den letzten Wochen gehabt. Der Oumar ist schon der, der das fehlende Puzzle-Teil bei uns war", lobte Ingolitsch seinen Angreifer.

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"Gegner individuell überlegen"

Doch nicht nur Diakite bekommt vom Sturm-Coach ein Sonderlob. Vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung gegen den französischen Topklub beeindruckte den Trainer.

"Außergewöhnlich, dass wir Spiele in dieser Dynamik über 90 Minuten durchziehen können", und lieferte dann den passenden Fakt: "Der Gegner, der uns individuell sicher überlegen ist, hat heute nur einen Schuss aufs Tor gehabt. Das sagt schon einiges aus."

Auch Diakite sieht den Erfolg als Ergebnis der gemeinsamen Entwicklung unter Ingolitsch. "Wir haben hart gearbeitet. Seit einiger Zeit machen wir gute Dinge mit dem Coach, und heute hat sich die harte Arbeit ausgezahlt. Wir haben die richtige Einstellung. Wir zeigen, dass wir gegen so gute Teams bestehen können", erklärt der Angreifer.

Heil-Ausfall kurz vor Anpfiff

Dabei musste Ingolitsch unmittelbar vor dem Spiel noch einen personellen Rückschlag verkraften. Dauerbrenner Jürgen Heil fiel beim Aufwärmen wegen Wadenproblemen aus. Die Entscheidung fiel erst wenige Minuten vor dem Gang auf den Rasen.

"Der Jürgen hat seit dem Derby Probleme an der Wade gehabt. Heute ist es ein leichtes Stechen gewesen. Wir haben fünf Minuten vor dem Rausgehen die Entscheidung getroffen. Ich habe sie ihm dann abgenommen. Wenn wir einen weiteren Spieler verlieren, können wir das gerade nicht kompensieren", schilderte der Trainer der Steirer. Angesichts der ohnehin langen Verletztenliste wollte Ingolitsch bei seinem Stammspieler kein zusätzliches Risiko eingehen.

red, 22.10.2026, 21:50
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