Polit-Rückkehr steht bevor

Marterbauer hat letzte Chemotherapie abgeschlossen

Finanzminister Markus Marterbauer hat seine Chemotherapie abgeschlossen. Nun steht seine Rückkehr als designierter Vizekanzler in die Politik bevor.
31.10.2026, 08:55
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Gute Nachrichten von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ). Der 61-Jährige hat seine Chemotherapie abgeschlossen und bereitet sich auf seine vollständige Rückkehr in den politischen Alltag vor. Damit stehen die Zeichen gut, dass der Politiker in wenigen Wochen die Nachfolge des Vizekanzleramts von Andreas Babler antreten wird.

Im Juli hatte Marterbauer seine Krebsdiagnose öffentlich gemacht. Der Finanzminister leidet an einem Lymphom und musste sich deshalb über mehrere Monate einer Behandlung unterziehen. Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, absolvierte er vergangene Woche die letzten drei Tage seiner Chemotherapie.

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Aus seinem Büro heißt es, der Minister habe die Behandlung gut überstanden. Nun steht noch eine sogenannte Erhaltungstherapie an.

Finanzminister kehrt mit vollem Terminkalender zurück

Bereits während der Ferienwoche nahm Marterbauer erste Termine in seinem Büro wahr. Am Freitag folgte eine längere Besprechung mit seinem Team.

Ab kommender Woche will der SPÖ-Politiker wieder voll durchstarten. Schon am Dienstag steht eine gemeinsame Pressekonferenz mit ÖVP-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl auf dem Programm. Dabei geht es um digitale Belege.

Am Mittwoch folgt der Ministerrat. Auch Abendtermine will Marterbauer wieder verstärkt wahrnehmen. Für Donnerstag ist etwa ein Auftritt beim Senat der Wirtschaft vorgesehen.

Marterbauer könnte Babler als Vizekanzler ablösen

Doch die Rückkehr des Finanzministers könnte auch größere Veränderungen innerhalb der Bundesregierung auslösen. Läuft alles nach Plan, könnte Marterbauer bereits mit Jahresbeginn 2027 die Funktion des Vizekanzlers von SPÖ-Chef Andreas Babler übernehmen.

Ob es dabei zu einer umfassenderen Regierungsumbildung kommt, ist noch offen. Laut "Krone" wird darüber spekuliert, dass nicht nur die SPÖ, sondern auch die ÖVP die Gelegenheit für personelle Veränderungen nutzen könnte. Im Gespräch ist unter anderem, dass beide größeren Regierungsparteien jeweils ein Staatssekretariat aufgeben könnten.

Politische Zukunft von Babler weiter offen

Besonders spannend bleibt die Frage, was mit dem bisherigen Vizekanzler Andreas Babler passiert. Ob er nach einer möglichen Übergabe weiterhin Teil der Bundesregierung bleibt, ist derzeit unklar.

Laut dem Bericht gilt ein Verbleib allerdings als eher unwahrscheinlich. Marterbauer möchte die Entscheidung über die künftige Regierungsaufstellung selbst treffen.

mrr, 31.10.2026, 08:55