Bibeln, Gebete, Patriotismus und Donald Trump: Am Sonntag zeigten christliche Anhänger des US-Präsidenten in Washington Flagge.
Zehntausende meist evangelikale Gläubige drängten sich auf der National Mall zum Massenbeten für Amerika und Trump.
Das Mega-Event unter dem Banner "Rededicate 250" war Teil einer Serie patriotischer Feiern zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Die Veranstalter warben für eine "Neuweihe der USA als Nation unter Gott".
Wie die "Bild" berichtet, waren MAGA-Kappen, Jesus-Shirts und wehende US-Flaggen zu sehen.
Auf der Bühne standen Stars des Christian Rock wie Chris Tomlin, Pastoren und Politiker. Gelegentliche Regenschauer störten kaum.
Trump, gerade aus China zurück, wurde per Videobotschaft zugeschaltet. Er las dabei eine warnende Bibelstelle aus dem Alten Testament vor. Die Passage beschreibt, wie ein Volk Gottes Schutz verliert, wenn es sich von ihm abwendet.
Für politisches Gewicht sorgten US-Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Kongress-Speaker Mike Johnson. Johnson sagte: "Wir weihen dieses Land erneut als eine Nation unter Gott."
Mit der mobilisierten Christenmasse tobte auch die Debatte in Washington. Die Organisatoren betonten die religiösen Wurzeln Amerikas. Kritiker warnten dagegen vor christlichem Nationalismus statt Religionsfreiheit.
Laut jüngsten Umfragen des Pew-Instituts lehnt die Mehrheit der Amerikaner eine Vermischung von Kirche und Staat ab. Die Unterstützung vieler MAGA-Christen für Trump bleibt dennoch eisern.