Sportboss weg

Machtkampf verloren – Beben bei Hütter-Klub Frankfurt

Paukenschlag in Frankfurt! Nach Spannungen mit ÖFB-Trainer Adi Hütter verlässt Sportvorstand Markus Krösche den Bundesligisten mit sofortiger Wirkung.
18.10.2026, 19:06
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Großer Knall bei Eintracht Frankfurt!

Sportvorstand Markus Krösche verlässt den deutschen Bundesligisten mit sofortiger Wirkung. Der Aufsichtsrat stellt den 46-Jährigen auf eigenen Wunsch frei. ÖFB-Trainerlegionär Adi Hütter bleibt hingegen im Amt.

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Brisant: Schon Ende August waren Berichte über einen Machtkampf zwischen Hütter und Krösche aufgetaucht. Vor allem bei der Kaderplanung sollen der österreichische Trainer und der Sportchef unterschiedliche Vorstellungen gehabt haben. Anfang September hatte der Aufsichtsrat Krösche noch demonstrativ den Rücken gestärkt. Jetzt folgt die überraschende Trennung.

"Ein neuer Impuls …"

"Nach über fünf sehr erfolgreichen Jahren (...) habe ich seit einiger Zeit das Gefühl entwickelt, dass ich eine Veränderung brauche – und der Eintracht womöglich ein neuer Impuls auch helfen könnte", erklärt Krösche seinen Abgang.

Dem bisherigen Sportvorstand habe zuletzt die "notwendige Durchschlagskraft" für seine anspruchsvolle Aufgabe gefehlt.

Sportlich läuft es für die Frankfurter bislang alles andere als rund. Trotz des jüngsten 1:0-Erfolgs gegen den 1. FC Köln, erst dem zweiten Bundesliga-Sieg der Saison, liegt die Eintracht nur auf Tabellenplatz elf.

Für Hütter bedeutet der Abgang seines Sportchefs eine einschneidende Veränderung. Der Österreicher verliert seinen wichtigsten Ansprechpartner in der sportlichen Führung. Gleichzeitig fällt jener Funktionär weg, mit dem es zuletzt offenbar erhebliche Differenzen gegeben hatte.

Ob Hütter durch die Entscheidung intern gestärkt wird, bleibt offen. Klar ist: In Frankfurt herrscht trotz des jüngsten Erfolgs weiterhin Unruhe. Die sportliche Verantwortung des österreichischen Trainers wird dadurch nicht kleiner.

red, Akt. 18.10.2026, 19:35, 18.10.2026, 19:06
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