Mateschitz-Berichte: ORF-Star redet sich in Rage

Ernst Hausleitner ist über den Tod von Red-Bull-Boss Didi Mateschitz betrübt
Ernst Hausleitner ist über den Tod von Red-Bull-Boss Didi Mateschitz betrübtGEPA
Saison-Finish auch für die Formel-1-Reporter! Beim ORF blickte man auf das Jahr 2022 zurück – Ernst Hausleitner lieferte einen emotionalen Ausbruch.

Das letzte Rennen der Saison aus Abu Dhabi wurde nicht vom ORF übertragen, sondern von Konkurrenz-Sender ServusTV. Nach dem Sieg von Weltmeister Max Verstappen im Wüstenrennen war die Formel 1 dennoch ein ORF-Thema. In der Sendung "Motorhome" blicken Ernst Hausleitner und die Experten Alex Wurz, Ferdinand Habsburg und Corinna Camper auf die Saison zurück.

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Dabei wurde es auch emotional. Zum Beispiel bei der Kategorie "Woran ich mich 2032 noch erinnern werde". Hausleitner schilderte dabei seine persönliche Sicht und begann mit: "Ein trauriger Anlass, mir bleiben immer die traurigsten Momente in Erinnerung. Wie jener Samstag in Austin, als das Ableben von Mateschitz bekannt geworden ist." Hausleitner sprach von "üblen Geschichten im Vorfeld. Und ich muss sagen, da ist so viel Schund geschrieben und berichtet worden über den Gesundheitszustand des Red-Bull-Chefs. Da war es irgendwie absehbar, dass es ihm nicht gut geht."

Nach dem ersten Emotions-Ausbruch erklärte Hausleitner, dass die Todesnachricht für ihn trotzdem ein Schock gewesen sei. Die Trauer-Bekundungen in Austin habe er positiv wahrgenommen: "Keine Trauerminute wurde festgelegt, sondern eine Minute, wo man applaudiert für sein Lebenswerk, das hab ich sehr, sehr schön gefunden."

Dann erneut ein emotionaler Ausbruch und eine Breitseite gegen die Berichterstattung diverser Medien: "Aber ich sage es noch einmal, es war wirklich übel, wie da Bericht erstattet wurde. Da sollten sich manche, die sich Kollegen nennen, wirklich schämen. Das hat auch seine Fortsetzung gefunden nach dem Tod von Dietrich Mateschitz. Und jetzt lass ich es bleiben, bevor ich mich in Rage rede", so Hausleitner, der das Wort wohl einen Moment zu spät an Alex Wurz weitergab.

Die Formel-1-Fans wissen: Auch nach dem Tod des Red-Bull-Konzernchefs blieb das Formel-1-Team in der Erfolgsspur. Verstappen fixierte den WM-Titel und den Rekord von 15 Saisonsiegen. Der rot-weiß-rote Rennstall holte die Konstrukteurs-Trophäe. Wermutstropfen: Verstappens Teamkollege Sergio Perez verpasste Platz zwei in der WM, nachdem er sich in Abu Dhabi Ferrari-Star Charles Leclerc geschlagen geben musste. Ob der Red-Bull-Erfolgslauf auch in der kommenden Saison weitergeht, bleibt abzuwarten. Für große Emotionen wird jedenfalls auch 2023 gesorgt sein.

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