Für ZDF-Krimi

Max Ortner trainiert für den Kampf seines Lebens

Für seine neue Rolle muss Max Ortner zum Boxtraining. Unterstützung bekommt er dabei von einem Profiboxer, der weiß, worauf es im Ring ankommt.
20.10.2026, 11:30
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Vor der Kamera muss jeder Handgriff sitzen. Denn wer einen Profiboxer spielt, kann nicht einfach ein paar Schläge einstudieren. Die Bewegungen müssen stimmen, die Reaktionen ebenso. Genau das ist jetzt die Herausforderung für Max Ortner: Für seine Hauptrolle im ZDF-Krimi "Jenseits der Spree" muss der Schauspieler die Boxhandschuhe auspacken.

Ganz von vorne anfangen muss der Wiener allerdings nicht. Mehr als zehn Jahre lang hat er selbst geboxt, jetzt soll die alte Routine zurückkommen. Unterstützung holt sich Ortner dafür bei Sergio Saban (ehemals Odabai) – und der weiß, worauf es im Ring ankommt.

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Saban ist österreichischer Profiboxer, holte 2018 Silber bei den Ringside World Championships und stand 2023 in Las Vegas auf der Undercard von Shakur Stevenson. Nun hilft er Ortner dabei, Timing, Fußarbeit und Distanzgefühl wieder zu schärfen. "Wenn ich einen Profiboxer spiele, dann möchte ich auch wie ein Profiboxer boxen", stellt Ortner klar.

Dass die Grundlagen sitzen, ist für Saban keine Frage. Entscheidend sei vielmehr, dass die Bewegungen wieder automatisch kommen. "Eine gute Boxszene lebt nicht nur davon, dass ein Schlag technisch richtig aussieht. Die Bewegungen müssen miteinander verbunden sein, die Reaktionen müssen stimmen und man muss erkennen, dass die Person weiß, was sie tut", erklärt der Profi.

Denn am Set soll Ortner nicht über jeden Schlag nachdenken müssen. Seine Aufmerksamkeit soll bei der Figur und seinem Spielpartner bleiben - und nicht bei der Technik. Das gemeinsame Training soll ihm genau diese Sicherheit geben. Damit die Kämpfe auf der Leinwand nicht nach Choreografie aussehen, sondern nach echtem Boxsport.

red, Akt. 20.10.2026, 11:53, 20.10.2026, 11:30
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