Zweites Imola-Training

McLaren dominiert, Rote Flagge kurz vor dem Ende

Eine Bestzeit mit Ansage! McLaren gab auch im zweiten Training zum Grand Prix der Emilia Romagna klar das Tempo vor, hängte die Konkurrenz ab.
Sport Heute
16.05.2025, 18:01
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WM-Leader Oscar Piastri war im zweiten Imola-Training der Schnellste, schraubte die Tagesbestzeit mit 1:15,293 klar nach unten. Nur Teamkollege und WM-Rivale Lando Norris konnte dem Australier folgen, hatte als Zweiter 25 Tausendstelsekunden Rückstand. Die beiden McLaren-Piloten drehten ihre schnellsten Runden auf dem C6-Reifen, die neu eingeführte weichste Mischung der aktuellen Reifengeneration.

Unerwartet stark präsentierte sich Alpine-Mann Pierre Gasly als Dritter (+0,276), ist damit erster McLaren-Verfolger. Noch vor George Russell im Mercedes auf dem vierten Rang (+0,400). Red-Bull-Star Max Verstappen schien die Balanceprobleme des ersten Trainings besser in den Griff bekommen zu haben. Der Weltmeister lag als Fünfter (+0,442) trotzdem klar hinter Piastri. Teamkollege Yuki Tsunoda landete auf Rang acht (+0,534).

Hamilton klagt über Bremsen

Ähnliche Probleme hatte auch das Heimteam Ferrari. Charles Leclerc, der am Donnerstag noch erkrankt alle Termine ausgelassen hatte, fuhr mit 0,475 Sekunden Rückstand auf den sechsten Rang, Siebenfach-Weltmeister Lewis Hamilton kam gar nur auf den elften Rang (+0,650), klagte am Funk über Probleme. "Diese verdammten Bremsen", ärgerte sich der Brite.

Ebenso ernüchternd war der Freitagnachmittag für Mercedes-Shootingstar Andrea Kimi Antonelli, der aus Bologna, in unmittelbarer Nähe von Imola, stammt. Mit Rang 18 und 1,1 Sekunden Rückstand war der Lokalmatador deutlich abgeschlagen. Bemerkenswert allerdings: Haas-Mann Esteban Ocon hatte als Letzter nur 1,127 Sekunden Rückstand, 15 Piloten klassierten sich innerhalb einer Sekunde.

Hadjar dreht sich, löst Rote Flagge aus

Sieben Minuten vor dem Ablaufen der Uhr sorgte Racing-Bulls-Fahrer Isack Hadjar dann für eine Rote Flagge. Der Franzose hatte sich in Tamborello von der Strecke gedreht, war leicht in die seitliche Streckenbegrenzung gerutscht und blieb beim Versuch, zurück auf die Strecke zu fahren, im Kiesbett stecken. Die Rennleitung ging auf Nummer sicher und neutralisierte das Training, gab die letzten zwei Minuten noch einmal frei, um den Piloten Probestarts zu ermöglichen.

Beim Grand-Prix-Wochenende in Imola stehen am Samstag das dritte Freie Training (12.30 Uhr) und das Qualifying (16 Uhr) auf dem Programm. Der Große Preis am Sonntag startet um 15 Uhr.

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