Schädel-Hirn-Trauma

Mega-Strafen für Stars – Real greift nach Eklat durch

Der Kabinen-Eklat bei Real Madrid hat nun Konsequenzen. Der Klub verdonnerte die beiden Streithähne zu einer riesigen Geldstrafe.
Sport Heute
09.05.2026, 10:32
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Antonio Rüdiger gegen Alvaro Carreras. Kylian Mbappe gegen einen Co-Trainer und zuletzt Federico Valverde gegen Aurelien Tchouameni. Real Madrid macht aktuell dem FC Hollywood der 1990er Jahre aus München harte Konkurrenz. Deshalb greift der Klub nach der jüngsten Kabinen-Eskapade samt Handgreiflichkeiten hart durch und verteilt an seine beiden Streithähne ordentliche Strafen.

Die "Königlichen" belegten Federico Valverde und Aurelien Tchouameni nach einem internen Verfahren mit einer Geldstrafe von jeweils 500.000 Euro. Auf eine Sperre verzichtete der Klub allerdings – wohl auch im Hinblick auf das Prestige-Duell gegen den FC Barcelona am Sonntag, bei dem die Katalanen mit einem Sieg im Bernabeu die Meisterschaft klarmachen können.

Wie Real am Freitag mitteilte, sei die Angelegenheit damit intern abgeschlossen. "Die Spieler haben ihr aufrichtiges Bedauern zum Ausdruck gebracht und sich gegenseitig entschuldigt", erklärte der Verein.

Valverde verpasst Clasico

Tchouameni trainierte auch wieder mit der Mannschaft, für Valverde hingegen ist Pause angesagt. Der Uruguayer musste nach der Auseinandersetzung ins Spital wo ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt wurde. Damit verpasst er das Clasico und muss bis zu 14 Tage ruhen, wie die Madrilenen in einem Statement bekannt gaben.

Streithähne zeigen Reue

Nach Berichten über angebliche Handgreiflichkeiten in der Kabine meldete sich Valverde selbst zu Wort – und widersprach den Gerüchten deutlich. "Während des Streits stieß ich versehentlich mit der Stirn gegen einen Tisch und zog mir dabei eine kleine Schnittwunde zu, die einen Routinebesuch im Krankenhaus erforderte", schrieb der Mittelfeld-Star auf Instagram.

Auch Tchouameni äußerte sich via Instagram-Story zu den Vorfällen. Der Franzose bezeichnete die Situation als "inakzeptabel" und erinnerte an die Vorbildfunktion von Fußballprofis. "Egal, ob im Fußball oder in der Schule – Konflikte sollten immer ruhig gelöst werden", schrieb der 26-Jährige.

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