Die stockenden Vertragsverhandlungen von ÖFB-Star Konrad Laimer mit Bayern München sorgen für hitzige Gemüter. Zuletzt mischte sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß ein und stichelte öffentlich gegen den Österreicher. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten – und die kam von Real Madrid und DFB-Legende Toni Kroos.
"Er ist eben nicht Maradona", urteilte Hoeneß, nachdem die Bayern Laimers Gehaltsforderungen von 12 bis 15 Millionen Euro weiterhin nicht nachgeben wollen. Die Forderung ist klar: Der ÖFB-Star soll bei seinem geforderten Salär zurückstecken. Dagegen stellte sich nun Kroos, der ehemalige Mittelfeldspieler stärkt dem Österreicher im Vertragspoker demonstrativ den Rücken.
"Er ist wichtig für die Mannschaft. Er hat seine Wichtigkeit unter Beweis gestellt", erklärte Kroos in seinem Podcast "Einfach mal Luppen". Besonders Spieler wie Laimer würden laut dem Deutschen oft unterschätzt werden. "Das darf man bei Spielern nicht unterschätzen, die keine 40 Tore machen, auch denen einen Euro zu bezahlen", meinte Kroos und sprach damit eine klare Empfehlung an die Bayern-Bosse aus.
Der Weltmeister von 2014 kennt die Situation aus eigener Erfahrung. Kroos war einst selbst von Bayern München zu Real Madrid gewechselt – weil die Verantwortlichen und vor allem Hoeneß selbst den Gehaltsforderungen der Mittelfeld-Legende nicht nachgeben wollten.