Inflation auf 2 % gesunken

"Mehr Luft zum Atmen" – Ziel von Kanzler erreicht

Die Inflation ist im Jänner 2026 auf 2,0 Prozent gefallen. Vor allem sinkende Energiepreise sorgen für spürbare Entlastung bei Haushalten & Betrieben.
André Wilding
04.02.2026, 09:38
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Die Teuerung in Österreich geht weiter zurück. Laut aktueller Schnellschätzung von Statistik Austria liegt die Inflationsrate im Jänner 2026 voraussichtlich bei 2,0 Prozent. Damit wurde das von Bundeskanzler Christian Stocker ausgegebene Inflationsziel erreicht. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sind die deutlich gesunkenen Energiepreise, die spürbar dämpfend auf die Inflation wirken und Haushalte wie Betriebe entlasten.

"Bestätigt unseren Kurs"

Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sieht darin ein wichtiges Signal für Menschen und Betriebe im Land: "Zwei Prozent Inflation bedeuten vor allem eines: mehr Luft zum Atmen. Für Familien, für Betriebe und für alle, die in den vergangenen Jahren mit steigenden Kosten zu kämpfen hatten. Es freut mich, dass unsere Entlastung bei den Energiepreisen nun messbar wirkt und im Alltag ankommt."

Der Rückgang der Teuerung sei insbesondere auf die mit Jahresbeginn wirksam gewordenen Maßnahmen der Bundesregierung im Energiebereich zurückzuführen. So wurde die Elektrizitätsabgabe für Haushalte auf das EU-Minimum gesenkt, für Unternehmen halbiert, die Ökostromabgabe reduziert und der Anstieg der Netzkosten gedämpft.

"Bundeskanzler Christian Stocker hat klar gemacht, dass zwei Prozent Inflation der Maßstab sind, an dem wir uns messen lassen. Dass wir dieses Ziel nun erreichen, bestätigt unseren Kurs: gezielte Entlastung, strukturelle Maßnahmen und Verantwortung für die Menschen und den Standort", so Zehetner.

Große Bedeutung für Wirtschaft

Auch für die Wirtschaft sei diese Entwicklung von großer Bedeutung: "Sinkende und verlässlich planbare Energiekosten geben Betrieben die notwendige Sicherheit. Sie schaffen Vertrauen für Investitionen, ermöglichen Wachstum und sichern Beschäftigung und sind damit ein zentraler Baustein für den Aufschwung am Wirtschaftsstandort Österreich."

Und weiter: "Gerade im internationalen Wettbewerb zählt jede Verbesserung der Rahmenbedingungen. Deshalb werden wir auch 2026 an gezielter Standortpolitik, wie einer Senkung der Lohnnebenkosten, dem konsequenten Abbau bürokratischer Hürden und klaren Signalen für Unternehmertum, arbeiten."

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 04.02.2026, 10:35, 04.02.2026, 09:38
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