2026 soll jenes Jahr werden, in dem die 2-1-0-Formel von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) ihre volle Wirkung entfaltet. Ziel sind zwei Prozent Inflation, ein Prozent Wirtschaftswachstum und null Toleranz gegenüber jenen, die Demokratie und Rechtsstaat gefährden.
Gerade bei der Inflationsbekämpfung ist der Handlungsbedarf jedoch groß. Im Dezember lag die Teuerung in Österreich bei 3,8 Prozent – kaum ein anderes EU-Land verzeichnete einen höheren Wert. Lediglich in Rumänien, Bulgarien und Estland fiel die Inflation noch stärker aus. Zum Vergleich: In der Eurozone lag sie bei lediglich 1,9 Prozent.
Als wichtigen Faktor für die Teuerung macht die Statistik Austria die Preisentwicklung von Strom aus. Außerdem wirkten die Preise für Gas weniger preisdämpfend. Ähnliche Tendenzen zeigten sich auch bei den Preisen für feste Brennstoffe sowie bei jenen für Fernwärme.
In den vergangenen Wochen präsentierte die Dreierkoalition zahlreiche Entlastungsmaßnahmen, die inflationsdämpfend wirken sollen. Dazu zählen unter anderem die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, die Reduktion der Elektrizitätsabgabe sowie die Steuerfreiheit von Feiertagsarbeitsentgelten.
Die ÖVP hat diese Maßnahmen nun in einer Übersicht zusammengefasst. Laut Parteiangaben könne sich ein arbeitender Haushalt dadurch um bis zu 952 Euro pro Jahr entlasten.
ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti zeigt sich erfreut: "Die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung wirken. Insgesamt erspart sich ein arbeitender Haushalt durch die Entlastungsschritte der Bundesregierung bis zu 952 Euro im Jahr." Das Maßnahmenbündel beweise: "Ein konsequenter Sparkurs und effektive Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger schließen sich nicht aus", so der VP-General.
Die Bundesregierung unter Kanzler Stocker tue "das Richtige für Österreich", unterstrich Marchetti. "Um den Aufschwung Österreichs zu schaffen, braucht es auch konkrete Entlastungsschritte – und genau das machen Bundeskanzler Stocker und die Bundesregierung."