Im Rahmen des internationalen Spitzentreffens wird Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) neben Staats- und Regierungschefs auch Vertreterinnen und Vertreter führender internationaler Unternehmen zu Arbeitsgesprächen treffen.
Am Dienstag stehen unter anderem Treffen mit dem Premierminister der Region Kurdistan-Irak, Masrour Barzani, dem Präsidenten Panamas, José Raúl Mulino, sowie Vertreterinnen und Vertretern von META auf dem Programm.
Am Mittwoch folgen Gespräche mit dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah El-Sisi, dem Vorstandsvorsitzenden von Cisco und Vorsitzenden des "Business Roundtable", einer Vereinigung der Vorstände der größten US-Unternehmen, Chuck Robbins, dem Vizepräsidenten von Google für Zentraleuropa, Philipp Justus, sowie dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmad Al Sharaa.
Schwerpunkt der wirtschaftspolitischen Arbeitstreffen ist die Umsetzung der neu beschlossenen österreichischen Industriestrategie. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Wettbewerbsfähigkeit, der industriellen Wertschöpfung und der Resilienz des heimischen Standorts. Ziel ist es, Österreich als attraktiven, innovativen und verlässlichen Wirtschafts- und Industriestandort in einem zunehmend herausfordernden globalen Umfeld zu stärken.
Das Weltwirtschaftsforum ist neben seinem wirtschaftspolitischen Stellenwert auch geopolitisch von großer Bedeutung – als Ort, an dem internationale Entwicklungen eingeordnet, gemeinsame Interessen ausgelotet und Stabilität durch Dialog und Zusammenarbeit gestärkt werden. Zugleich bietet das Forum Raum, sich über strategische Partnerschaften auszutauschen und internationale Beziehungen zu stärken.
"Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten ist der Dialog wichtiger denn je. Foren wie das Weltwirtschaftsforum schaffen Räume, in denen Austausch möglich bleibt – direkt, offen und im persönlichen Gespräch. Dass so viele Regierungschefs und Wirtschaftsvertreter aus aller Welt in Davos zusammenkommen, ist ein starkes Zeichen", so Kanzler Stocker.
Und weiter: Wirtschaftliche Zusammenarbeit verbindet und schafft Stabilität und Vertrauen. Wirtschaftliche Beziehungen sind oft auch Brückenbauer – gerade dort, wo politische Wege schwieriger werden. Deshalb ist es entscheidend, diese Gelegenheit zu nutzen, um Partnerschaften auszubauen und zu stärken und Gesprächskanäle offen zu halten."