Bürgerbüro hilft vor Ort

Digitales Amt – neues Angebot für ID Austria startet

Schon vor Eröffnung am 10. 2. ist der Ansturm auf Termine beim neuen ID-Austria-Bürgerbüro riesig. Staatssekretär Pröll sagt in "Heute", worum es geht
Angela Sellner
04.02.2026, 07:29
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Um die Menschen beim Einstieg in die digitale Verwaltung besser zu unterstützen, eröffnet das Bundeskanzleramt jetzt ein ID-Austria-Bürgerbüro in Wien. Ziel ist es, vor allem Menschen zu helfen, die sich mit digitalen Anwendungen noch schwertun oder persönliche Beratung benötigen.

Der Schritt ist eine direkte Folge der großen Nachfrage bei der im vergangenen Jahr durchgeführten ID-Austria-Servicetour. Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) war dabei mit seinem Team bei 220 Stopps in ganz Österreich im Einsatz. Das Ergebnis: Rund 600.000 Menschen meldeten sich neu bei der ID Austria an.

"Wir wurden teilweise überrannt – es gab extrem viel Bedarf", sagt Pröll gegenüber "Heute". Für ihn sei dabei klar geworden, dass viele Menschen persönliche Unterstützung bei der Digitalisierung brauchen: "Also haben wir uns entschlossen, die Servicetour dauerhaft zu verankern, in einem Bürgerbüro in Wien."

Ab 10. Februar – Öffnung wird ausgeweitet

Das neue Bürgerbüro befindet sich in der Unteren Donaustraße 13–15, 1020 Wien. Vor Ort unterstützen Expertinnen und Experten insbesondere bei der Registrierung und Fertigstellung der ID Austria. Start ist in der Pilotphase mit zwei Öffnungstagen pro Woche (dienstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr sowie mittwochs von 8 bis 11 und 13.30 bis 16.30 Uhr). Um lange Wartezeiten zu vermeiden, ist ein Besuch nur mit Online-Termin möglich – zu buchen unter digitalaustria.gv.at/servicestelle.

Bereits vor der Eröffnung am 10. Februar sind die Termine auf Wochen hinaus ausgebucht. "Der Bedarf ist offensichtlich so groß, dass wir die Öffnungszeiten ausweiten werden", so Pröll. Auch eine Ausdehnung auf die Bundesländer werde geprüft.

Die ID Austria ermöglicht bereits zahlreiche Amtswege digital – von der Wohnsitzmeldung bis zur Parkpickerl-Verlängerung – und werde laufend weiterentwickelt. Ziel sei ein möglichst niederschwelliger Zugang zu elektronischen Verwaltungsservices, betont Pröll: "Digitalisierung darf niemanden zurücklassen."

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