Beim Klub von ÖFB-Kapitän David Alaba brennt der Hut. Udinese Calcio steckt nach fünf Niederlagen in Folge tief in der Krise. Jetzt könnte Trainer Kosta Runjaic seinen Job verlieren. Ein prominenter Nachfolger soll bereits in den Startlöchern stehen.
Sieben Spieltage, nur vier Punkte und Tabellenplatz 16 – die bisherige Saisonbilanz des italienischen Erstligisten ist ernüchternd. Seit fünf Spielen wartet Udinese auf einen Punktgewinn. Die Verantwortlichen verlieren offenbar langsam die Geduld.
Wie das italienische Portal "TuttoMercato" berichtet, beschäftigt sich der Verein bereits mit möglichen Nachfolgern für Runjaic. Besonders ein prominenter Name soll dabei im Fokus stehen: Stefano Pioli.
Der 60-jährige Italiener soll bereits Kontakt mit den Verantwortlichen von Udinese gehabt haben. Pioli bringt reichlich Erfahrung mit. 2022 führte er die AC Mailand zum italienischen Meistertitel. Zu seinen weiteren Trainerstationen zählen unter anderem Inter Mailand, Lazio Rom, Bologna, Fiorentina und der saudische Klub Al-Nassr.
Für ÖFB-Star David Alaba wären das turbulente Wochen nach seinem Wechsel nach Italien. Erst vor wenigen Wochen schloss sich der 34-Jährige Udinese an. Am vergangenen Wochenende feierte der ÖFB-Kapitän sein Startelfdebüt, musste anschließend aber heftige Kritik von italienischen Medien einstecken.
Zu allem Überfluss soll sich Alaba auch noch an der Wade verletzt haben. Wie schwer die Blessur ist und ob er länger ausfällt, ist derzeit unklar. Noch sitzt Runjaic allerdings auf der Trainerbank. Der gebürtige Wiener soll laut dem Bericht zumindest eine weitere Chance erhalten, das Ruder herumzureißen.
Ausgerechnet gegen die AC Mailand steht für Udinese das nächste schwere Spiel auf dem Programm. Sollte auch gegen die "Rossoneri" kein Erfolg gelingen, könnte es für Runjaic endgültig eng werden.