Vor spektakulärer Kulisse auf dem Rettenbackgletscher (Sölden, Tirol) auf 3.000 Meter Seehöhe feierte das Kunstprojekt "Human Race" von Alexander Maria Lohmann seine Premiere.
Rund 350 geladene Gäste erlebten eine atemberaubende Vernissage zwischen Eis, Kunst und Klimakrise. Der Abend war von einer klaren Botschaft begleitet: "KI könnte die Lösung sein – der Mensch bleibt das Problem."
Musikalisch begleitet vom New Yorker Duo "Foss" (Romain Collin und Grammy-Gewinner Jeremy Loucas), wurde die Installation inmitten eines Gletschersees und überragt von einer 20 Meter hohen Eiswand präsentiert.
Im Mittelpunkt standen sieben monumentale Werke – bis zu 4,50 Meter hoch – flankiert von 13 Silhouetten aus Corten- und Edelstahl, die im Permafrostboden vor dem See versenkt wurden. Dort sind sie der Witterung ausgesetzt und verändern sich kontinuierlich.
"Ich habe nicht nur mein gesamtes Vermögen, sondern auch mein emotionales Maximum in dieses Projekt gesteckt", betonte Lohmann und dankte seiner Familie sowie den Hauptsponsoren Bergbahnen Sölden, HTB, Ötztal Tourismus und Bergbahnen Obergurgl Hochgurgl.
Durch den Abend führten Sabine Loho und ORF-Meteorologe Marcus Wadsak. Unter den Rednern waren unter anderem Ernst Schöpf, Jakob und Philipp Falkner, Oliver Schwarz sowie Schauspieler Christian Tramitz, ein langjähriger Weggefährte Lohmanns. Zu den Höhepunkten zählten die bewegende Premiere der Dokumentation "The End of Human Race" sowie der finale Auftritt der Söldner Blasmusik.
Zum Ausblick präsentierte Lohmann erste Ideen seines Folgeprojekts "Avalion – wo Hoffnung beginnt" und kündigte an, "Human Race" weltweit in Galerien und Museen zu zeigen.