Am Dienstag spielten sich in einer Schule in der Slowakei schreckliche Szenen ab. Ein Schüler soll mit einem Messer auf seine Lehrerin (61) losgegangen sein. Für die 61-Jährige kam jede Hilfe zu spät.
Zudem soll es zwei weitere Verletzte geben. Laut der Nachrichtenagentur TASR soll es sich dabei um ein Kind in kritischem Zustand und eine 44-Jährige handeln, die Stichverletzungen im Brustbereich erlitten habe. Beide seien in eine Klinik geflogen worden.
Die Bluttat soll sich an einer Volks- und Mittelschule in Staskov ereignet haben. Laut der Polizei sei die Situation inzwischen unter Kontrolle. Eine unmittelbare Gefahr würde im Moment nicht bestehen.
Bei dem Tatverdächtigen soll es sich um einen Schüler der achten Klasse handeln. Nähere Informationen zum Motiv des Burschen oder zum Tathergang liegen aktuell nicht vor. Mittlerweile seien auch Innenminister Matus Sutaj Estok und Schulminister Tomas Drucker zum Tatort gefahren.
Auch Regierungschef Robert Fico meldete sich zu Wort und zeigte sich bestürzt. "Die Schulen müssen ein sicherer Ort für unsere Kinder sein, sonst werden wir keine Zukunft haben", schrieb er in einem Posting.
Der Präsident des Landes Peter Pellegrini sprach den Angehörigen der getöteten Lehrerin sein Beileid aus. Die Bluttat an der Schule sei ihm zufolge eine Warnung für die ganze Gesellschaft. Pellegrini forderte mehr Frieden, Respekt sowie gegenseitige Anerkennung.