In vier Bundesländern

Millionen-Schaden durch Schwarzarbeit: Neun Festnahmen

18 Hausdurchsuchungen, neun Festnahmen und 3,5 Millionen Euro Schaden: In vier Bundesländern ging die Polizei gegen ein Schwarzarbeits-Netzwerk vor.
21.10.2026, 15:40
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Schwarzarbeits-Netzwerk aufgedeckt! Ein großangelegter Polizeieinsatz lief am Dienstag in der Steiermark, Wien, dem Burgenland und Kärnten. Unter der Leitung der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) führte die Polizei gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Steiermark insgesamt 18 Hausdurchsuchungen durch. Neun Personen wurden festgenommen.

Zahlreiche Scheinfirmen

Im Zentrum der Ermittlungen stehen rund 40 Beschuldigte. Ihnen werden organisierte Schwarzarbeit, betrügerische Sozialversicherungsanmeldungen und gewerbsmäßiger schwerer Betrug vorgeworfen.

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Die Verdächtigen sollen mindestens 25 Scheinfirmen im Bereich Kurierdienste und Kleintransporte gegründet haben.

Arbeiter bei anderen Firmen beschäftigt

Laut den bisherigen Ermittlungsergebnissen sollen als Geschäftsführer mittellose ausländische Personen eingesetzt worden sein, teilweise unter falschen Identitäten.

Die Arbeiter wurden demnach bei der Sozialversicherung mit niedrigen Beitragsgrundlagen gemeldet. Tatsächlich sollen sie jedoch in Vollzeit bei anderen Unternehmen gearbeitet haben.

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Schaden von 3,5 Millionen Euro

Der Gesamtschaden wird auf mindestens 3,5 Millionen Euro geschätzt. Neben der Polizei war auch die Steuerfahndung maßgeblich an den Ermittlungen beteiligt.

Weitere Details zum laufenden Verfahren wurden vorerst nicht veröffentlicht. Als Grund wurden kriminaltaktische Überlegungen genannt.

red, 21.10.2026, 15:40
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